DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorSaeger, Wolfgang-
dc.contributor.authorvon Schöning, Jannik Arndt Hermann-
dc.date.accessioned2021-01-12T11:48:50Z-
dc.date.available2021-01-12T11:48:50Z-
dc.date.issued2020-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8790-
dc.description.abstractMit der Aufnahme von Doppeladenomen in die Tumorklassifikation der WHO von 2017 rückten auch Zweitläsionen neben Adenomen in den Fokus. Ein gemeinsamer pathogenetischer Ursprung kann dabei in manchen Fällen vermutet werden. Als Datenbasis diente das Hypophysentumorregister mit seinen Sektions- und Biopsatfällen aus den Jahren von 1990 bis 2018. Aus diesem Register wurden alle Fälle der Zweitläsionen neben einem Adenom selektiert, gruppiert und anschließend mit SPSS 23 statistisch ausgewertet. Anschließend wurden die Ergebnisse im Vergleich zur vorhandenen Literatur diskutiert. Epidemiologische Auffälligkeiten und mögliche Hypothesen einer gemeinsamen pathogenetische Entstehung wurden dabei in den Fokus gesetzt. Tumoröse Doppelläsionen mit einem Adenom machen mit 232 Fällen 1,42% des Hypophysentumorregisters aus. 2,04% aller Adenome liegen mit einer Zweitläsion vor. Doppeladenome machen 16,38%, Dreifachadenome 0,86%, PANCH-Fälle 14,66%, Adenome und Hinterlappentumore 2,16%, Adenome und Metastasen 5,17%, Adenome und mesenchymale Tumore 2,59%, Adenome und Zysten 52,16% und Adenome und primäre Entzündungen 6,02% der Doppelläsionen aus. Das mittlere Patientenalter lag bei 53,77 Jahren mit einer Standardabweichung von 18,51 Jahren. 55,3 % der Patienten waren weiblich und 44,7 männlich. Von 1990 bis 2018 ist dabei ein kontinuierlicher Anstieg der Fallzahlen für tumoröse Doppelläsionen erkennbar. Doppelläsionen werden vermutlich unterdiagnostiziert und sind die wahrscheinlichste Ursache dafür, wenn sich klinische Symptome nach einer Operation nicht verändern oder das pathohistologische Material nicht mit dem klinischen Befund übereinstimmt. Pathogenetisch können Doppelläsionen auch für die einzelnen Läsionen Entstehungsmöglichkeiten aufzeigen und stellen einen wichtigen Forschungsbeitrag zur Tumorgenese dar.de
dc.language.isodede_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subjectHypophysenadenomde
dc.subjectDoppelläsionende
dc.subjectDoppeladenomede
dc.subjectHypophysentumorregisterde
dc.subject.ddc610: Medizinde_DE
dc.titleMultiple tumoröse Läsionen der Hypophysede
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2020-12-14-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl44.90: Neurologiede_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizinde_DE
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-89732-
item.creatorOrcidvon Schöning, Jannik Arndt Hermann-
item.grantfulltextopen-
item.advisorGNDSaeger, Wolfgang-
item.fulltextWith Fulltext-
item.languageiso639-1other-
item.creatorGNDvon Schöning, Jannik Arndt Hermann-
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