DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorSaeger, Wolfgang-
dc.contributor.authorWarmbier, Julia-
dc.date.accessioned2021-01-08T15:46:33Z-
dc.date.available2021-01-08T15:46:33Z-
dc.date.issued2020-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8792-
dc.description.abstractEntzündliche Prozesse der Hypophyse stellen eine seltene Differentialdiagnose zu neoplastischen sellären Raumforderungen dar. Auf Grund von Ähnlichkeiten in klinischen Symptomatiken, Bildgebung und auch histologischen Darstellung ist eine eindeutige Diagnosestellung oftmals erschwert. Das Patientenkollektiv aus den Fällen des Deutschen Hypophysentumorregisters von 1970 bis 2018 extrahiert und entsprechend der pathogenetischen Entstehung klassifiziert. Die erhobenen Daten wurden analysiert und im Spiegel der Literatur bewertet. Entzündliche Läsionen der Hypophyse wurden in 1,8% des Operations- und Sektionsmaterials der Sellaregio histologisch nachgewiesen. Frauen waren signifikant häufiger von Hypophysitiden betroffen als Männer und oftmals jünger bei der Diagnosestellung. Generell lassen sich primäre von sekundären Hypophysitiden unterscheiden, wobei Begleitentzündungen häufiger auftraten (75,1%) als idiopathische entzündliche Läsionen (15,4%). Bei den primären Entzündungen kam die lymphozytäre Form (88,5%) häufiger vor, als die granulomatöse Hypophysitis (11,5%). Die häufigste Ursache für sekundäre Entzündungen waren Rathke-Zysten (48,6%), gefolgt von Tumoren (17,4%), wie dem Kraniopharyngeom, Adenomen oder Germinomen. Die Differenzierung von Hypophysitiden unterschiedlichen Ursprungs, sowie die Abgrenzung von anderen neoplastischen Veränderungen der sellären Region ist von elementarer Wichtigkeit, da sich die verschiedenen Läsionen in ihrem Ansprechen auf Therapieformen, der Prognose auf Heilung und der Rezidivrate deutlich unterscheiden. Die Diagnosesicherung mittels histologischer Biopsatuntersuchung und Immunhistochemie stellt dabei in den meisten Fällen den Goldstandard dar. Eine primäre Hypophysitis kann nur durch Ausschluss anderer generalisierter Erkrankungen diagnostiziert werden. Zudem können auch bestimmte Medikamente (CTLA-4-Inhibitoren, Interferon-a) zu einer Ausbildung einer entzündlichen hypophysären Läsion führen. Auf Grund der bis dato zum Teil noch ungeklärten Entstehungsweise vieler Läsionen herrscht noch keine einheitliche Klassifikation der Hypophysitiden, wobei sich die unterschiedlichen Einteilungen in vielen überschneiden.de
dc.language.isodede_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subjectHypophysitisde
dc.subjectHypophysede
dc.subjectHypophysentumorregisterde
dc.subject.ddc610: Medizinde_DE
dc.titleEntzündliche Prozesse der Hypophysede
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2020-12-14-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl44.90: Neurologiede_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizinde_DE
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-89758-
item.creatorOrcidWarmbier, Julia-
item.grantfulltextopen-
item.advisorGNDSaeger, Wolfgang-
item.fulltextWith Fulltext-
item.languageiso639-1other-
item.creatorGNDWarmbier, Julia-
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