DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorBender, Roland-
dc.contributor.authorKeller, Alexander-
dc.date.accessioned2021-03-12T13:39:54Z-
dc.date.available2021-03-12T13:39:54Z-
dc.date.issued2020-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8892-
dc.description.abstractDie Funktion der Östrogene beschränkt sich nicht nur auf die Steuerung des Reproduktionsverhaltens, sie haben auch großen Einfluß auf die Kognition. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Enzym Aromatase zu. Seine neuronale Funktion wurde im Hippokampus bislang am intensivsten untersucht, da es Hinweise gibt, dass Frauen mit östrogenrezeptorpositiven Mammakarzinomen nach Behandlung mit Aromataseinhibitoren unter Gedächtnisdefiziten leiden. Im Tiermodell führt die Aromatase-Inhibition im Hippokampus geschlechtsspezifisch zu einer Beeinträchtigung der Synapsenbildung und der Langzeitpotenzierung. Neben dem Hippokampus ist die Amygdala eine für die Gedächtnisbildung wichtige Gehirnregion. Veränderungen der Amygdala können für Depressionen oder posttraumatischen Belastungsstörungen ursächlich sein. In dieser Dissertation wurde untersucht, ob auch in der Amygdala die Synapsendichte durch Sexualhormone bzw. endogen produzierte Sexualneurosteroide beeinflusst wird. Mithilfe von Immunhistochemie wurde gezeigt, dass Aromatase in der basolateralen Amygdala (BLA) stark exprimiert wird. Daraufhin wurde elektronenmikroskopisch untersucht, ob die systemische Gabe des Aromataseinhibitors Letrozol die Dichte von Spinesynapsen in der BLA verändert. Dies war in weiblichen Mäusen der Fall, nicht jedoch in männlichen Mäusen. Einen vergleichbaren Befund ergaben nachfolgende Untersuchungen an aus neonatalen Ratten gewonnenen, organotypischen Gewebekulturen (in vitro) mit Amygdala-Anteil. Auch hier war die Dichte der Spinesynapsen nach Letrozolgabe im Vergleich zu den Kontrollen im BLA nur dann reduziert, wenn das Gewebe von weiblichen Tieren stammte. Die Befunde dieser Arbeit deuten somit – analog zum Hippokampus – auf eine geschlechtsspezifische Regulierung der synaptischen Plastizität in der BLA durch die neuronale Aromatase hin. Diese Ergebnisse könnten für das Verständnis geschlechtsspezifischer Unterschiede bei affektiven Störungen, sowie der Nebenwirkungen für in der Brustkrebstherapie eingesetzte Aromatasehemmer bedeutsam sein.de
dc.language.isodede_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subjectAmygdalade
dc.subjectÖstrogende
dc.subjectSpinesynapsende
dc.subjectLetrozolde
dc.subjectAromatasede
dc.subject.ddc610: Medizinde_DE
dc.titleDie Bedeutung der Aromatase für die Regulation der Synapsendichte in der basslateralen Amygdalade
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2021-02-25-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl30.99: Naturwissenschaften allgemein: Sonstigesde_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizinde_DE
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-90965-
item.advisorGNDBender, Roland-
item.creatorGNDKeller, Alexander-
item.grantfulltextopen-
item.creatorOrcidKeller, Alexander-
item.languageiso639-1other-
item.fulltextWith Fulltext-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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