DC ElementWertSprache
dc.contributor.advisorBeikler, Thomas-
dc.contributor.authorHain, Anne-
dc.date.accessioned2021-05-03T11:58:30Z-
dc.date.available2021-05-03T11:58:30Z-
dc.date.issued2020-
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8974-
dc.description.abstractEinleitung: Die aktuelle S3-Leitlinie „Adjuvante systemische Antibiotikagabe bei subgingivaler Instrumentierung“ betont einen verifizierbaren Zusatznutzen einer adjuvanten systemischen Antibiose im Rahmen einer nicht-chirurgischen PA-Therapie bei definierten Indikationen (DG PARO und DGZMK 2018). Ziel dieser Dissertation war die Entwicklung einer Strategie, mit der es gelingt spezifische Antibiotika in der nicht-chirurgischen PA-Therapie einzusetzen und somit eine empirische Antibiotikagabe – mit der Gefahr einer Falsch- und/oder Übertherapie – zu vermeiden. Methodik: Durch Abgleich von in einer klinischen Datenbank (69.740 Patientenproben) ermittelten Bakterienkonstellationen sowie aus der Literatur bekannten minimalen Hemmkonzentrationen (MIC90) und Antibiotikakonzentrationen in parodontalen und oralen Zielgeweben konnten möglichst spezifische Antibiotikaregime identifiziert werden. Ergebnisse: 72,75% (50.739/ 69.740) aller Patientenproben ließen sich 19 bakteriellen Majorkomplexen (Häufigkeit >/= 1%) zuordnen. Die restlichen Patientenproben (27,25%) bildeten 468 Minorkomplexe (Häufigkeit < 1%) Zwei Antibiotikaregime wären in der Lage, das Wachstum der Bakterien in den 19 Hauptkomplexen effektiv zu hemmen: Amoxicillin/Clavulansäure in fünf Majorkomplexen (10,67% aller Patientenproben >/= 1% Häufigkeit) und Amoxicillin/Clavulansäure mit Metronidazol in 14 Majorkomplexen (89,33% aller Patientenproben >/= 1% Häufigkeit). Schlussfolgerung: Die zehn untersuchten PA-Hauptpathogene kommen in mindestens 487 Bakterienkonstellationen bei PA-Patienten vor. Patienten mit einer Majorkonstellation lassen sich potentiell durch zwei Antibiotikaregime wirksam behandeln. Durch die hohe Diversität der Minorkomplexe ist die Anwendung eines einheitlichen Antibiotikaregimes nicht zielführend. Zusammenfassend kann empfohlen werden, Patienten individuell nach erfolgter Erregerdiagnostik mit einem spezifischen Antibiotikum/ bzw. einer Antibiotikakombination zu behandeln, falls dieses im Rahmen der systematischen PA-Therapie erforderlich scheint.de
dc.language.isodede_DE
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzkyde
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2de_DE
dc.subjectParodontitisde
dc.subjectParodontitistherapiede
dc.subjectAntibiotikade
dc.subjectHemmkonzentrationende
dc.subjectMikrobiologiede
dc.subject.ddc610: Medizinde_DE
dc.titleSelektion adjuvanter Antibiotika in der nicht-chirurgischen Parodontitistherapiede
dc.typedoctoralThesisen
dcterms.dateAccepted2021-04-26-
dc.rights.cchttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subject.bcl44.96: Zahnmedizinde_DE
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionde_DE
dc.type.thesisdoctoralThesisde_DE
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizinde_DE
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburgde_DE
dcterms.DCMITypeText-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-ediss-92199-
item.advisorGNDBeikler, Thomas-
item.creatorGNDHain, Anne-
item.grantfulltextopen-
item.creatorOrcidHain, Anne-
item.languageiso639-1other-
item.fulltextWith Fulltext-
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