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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-95478
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2019/9547/


Effect of shifting cultivation and charcoal production on structure, dynamic and above-ground biomass in the Angolan miombo and dry woodlands

Einfluss des Wanderbaus und der Holzkohleproduktion auf die Struktur, Dynamik und oberirdische Biomasse im angolanischen Miombo und in den Trockenwäldern

Goncalves, Francisco Maiato Pedro

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SWD-Schlagwörter: Afrika , Shifting cultivation , Angola , Trockenwald , Klimaänderung , Vegetation
Freie Schlagwörter (Deutsch): Miombo , Holzkohleproduktion , Biomasse
Freie Schlagwörter (Englisch): Miombo , charcoal production , biomass
Basisklassifikation: 48.10
Institut: Biologie
DDC-Sachgruppe: Biowissenschaften, Biologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Jürgens, Norbert (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 25.01.2019
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum: 31.01.2019
Kurzfassung auf Englisch: The present thesis presents relevant results for a better understanding of the ecology of two important woodland types from Angola. It contributes to fill the enormous gap that exists in the lack of information regarding the dynamics of miombo and dry woodlands of southern Africa, as well as providing useful information for the sustainable management of these ecosystems following anthropogenic disturbances caused by shifting cultivation and charcoal production. Similarly, attention is drawn to the need for the country to adopt effective protection measures for certain tree species of commercial interest, such as Baikiaea plurijuga, Guibourtia coleosperma and Pterocarpus angolensis, as analyses of their population dynamics showed low frequencies and very low recruitment rates. The effect of fire on the regeneration of these species was another important aspect that has been addressed here, and which in future deserves particular attention by the forestry authorities of Angola. Furthermore, a significant increase in charcoal production has been observed, caused by the energetic needs of the main urban centres and the extreme poverty to which rural populations are subjected. This poses risks in the maintenance of these ecosystems for future generations. In this context, the thesis offers some strategic ideas which may contribute to the reduction of biomass harvesting, such as the improvement of honey production, which represents an alternative source of income in rural areas. The occurrence of species with new geographical areas of distribution shows the need to carry out forest inventories covering the most remote areas of Angola, which have not been studied in the past. The results presented here are undoubtedly an additional motivation, emphasizing the need for more studies aiming to improve our understanding of the ecology of these ecosystems as baseline information for an effective conservation policies and sustainable use of the natural resources of the region.
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende Arbeit stellt relevante Ergebnisse für ein besseres Verständnis der Ökologie von zwei wichtigen Waldtypen aus Angola dar. Sie trägt dazu bei, die enorme Lücke zu schließen, die im Mangel an Informationen über die Dynamik der Miombo- und Trockenwälder des südlichen Afrika besteht, und liefert nützliche Informationen für die nachhaltige Bewirtschaftung dieser Ökosysteme nach anthropogenen Störungen durch Wanderfeldbau und Holzkohleproduktion. Ebenso wird darauf hingewiesen, dass das Land wirksame Schutzmaßnahmen für bestimmte Baumarten von kommerziellem Interesse wie Baikiaea plurijuga, Guibourtia coleosperma und Pterocarpus angolensis ergreifen muss, da Analysen ihrer Populationsdynamik niedrige Frequenzen und sehr niedrige Einstellungsraten zeigten. Die Auswirkungen von Bränden auf die Regeneration dieser Arten waren ein weiterer wichtiger Aspekt, der hier angesprochen wurde und der in Zukunft besondere Aufmerksamkeit der Forstbehörden Angolas verdient. Darüber hinaus wurde ein signifikanter Anstieg der Holzkohleproduktion beobachtet, verursacht durch die energetische Bedürfnisse der wichtigsten städtischen Zentren und die extreme Armut, der die ländliche Bevölkerung ausgesetzt ist. Dies birgt Risiken für den Erhalt dieser Ökosysteme für zukünftige Generationen. In diesem Zusammenhang bietet die Arbeit einige strategische Ideen, die zur Reduzierung der Biomasseernte beitragen können, wie z.B. die Verbesserung der Honigproduktion, die eine alternative Einkommensquelle in ländlichen Gebieten darstellt. Das Auftreten von Arten mit neuen geografischen Verbreitungsgebieten zeigt die Notwendigkeit, Waldbestände in den abgelegensten Gebieten Angolas durchzuführen, die in der Vergangenheit nicht untersucht wurden. Die hier vorgestellten Ergebnisse sind zweifellos eine zusätzliche Motivation und betonen die Notwendigkeit weiterer Studien, die darauf abzielen, unser Verständnis der Ökologie dieser Ökosysteme als Basisinformation für eine effektive Erhaltungspolitik und eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen der Region zu verbessern.

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