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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-96023
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2019/9602/


Intraoperativer Notfallplan zur Versorgung von lumbalen Duraläsionen

Intraoperative emergency plan for the treatment of lumbar dural lesions

Engler, Nils

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): Duraleck , Notfallplan
Freie Schlagwörter (Englisch): dural lesion , emergency plan
Basisklassifikation: 44.65
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Papavero, Luca (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.02.2019
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum: 15.03.2019
Kurzfassung auf Deutsch: Intraoperative Duraläsionen (iDV) sind die häufigste Komplikation der lumbalen Wirbelsäulenchirurgie. Die Prävention von iDV mittels sorgfältiger Planung jedes einzelnen chirurgischen Schrittes und umsichtiger Durchführung ist unverzichtbar.
Dennoch kann, vor allem bei komplexen Revisionseingriffen, eine iDV als unerwarteter intraoperativer Zwischenfall jederzeit auftreten. Die Versorgung der Duraverletzung geht häufig mit einer intensiven Lernkurve einher.
Das Ziel dieser Arbeit ist es einen auf maximal 10 Schritte reduzierten „Notfallplan“ zum Verschluss einer Duraläsion vorzustellen und die Überlegenheit gegenüber individueller Versorgungstrategien nachzuweisen. „Der rote Faden“ - BIRD DOVE, MD - soll vor allem weniger erfahrenen Operateuren eine systematische Komplikationsbehebung ermöglichen.
Im klinischen Alltag wird das theoretische Training durch das Wiederholen der 10-schrittigen Checkliste (BIRD DOVE, MD) automatisiert. Dies bereitet auf ein intraoperatives strukturiertes Komplikationsmanagement vor. Zusätzlich bedarf es der manuellen Geschicklichkeit des Operateurs, welche unter anderem in Kadaver Workshops trainiert werden kann. Hier kann die Umsetzung des - BIRD DOVE, MD - Leitfadens simuliert werden.

Die Einführung von Checklisten in der modernen operativen Medizin, aber auch in der konservativen, ist die Konsequenz der zunehmenden komplexen Sachverhalte, denen „das Bauchgefühl“ nicht mehr gewachsen erscheint.
Davon profitiert der Chirurg in der Umsetzung, aber vor allem der Patient im Ergebnis!
Kurzfassung auf Englisch: Incidental durotomy (ID) is the most common complication of lumbar spine surgery. The prevention of ID through careful planning of each surgical step and its precise execution is essential.
Nevertheless, ID may occur at any time as an unexpected intraoperative event, particularly in complex revision procedures. The treatment of a dural tear is often accompanied by an emotionally intense learning curve, especially in less experienced surgeons.
The aim of this work is to present a "emergency plan" reduced to a maximum of 10 steps in order to close the dural lesion and to prove the superiority compared with individual surgical strategies. "The acronym- BIRD DOVE, MD - is intended to primarily enable less experienced surgeons to resolve intraoperative IDs.
In the clinical practice the theoretical training consists of repeating the 10 step checklist (BIRD DOVE, MD). This prepares the surgeon for an intraoperative structured complication management. Furthermore, the manual skills can be trained in cadaver workshops or with the help of simulators (e.g. Realspine, Leipzig, Germany).

The use of checklists in modern surgical and conservative treatmentis due to the increasing complexity, where "the gut feeling" does not seem to be appropriate any longer.
The surgical work becomes safer, but most important, the patient benefits from a better clinical result!

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