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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-98290
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2019/9829/


Geschlechtsspezifischer Einfluss von Steroidhormonen und Steroidhormonsynthesehemmern auf die Plastizität der Synapsen im Hippocampus

Gender-specific influence of steroid hormones and steroid hormone synthesis inhibitors on the synaptic plasticity in the hippocampus

Heilmann, Lukas Friedrich

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SWD-Schlagwörter: Hippocampus , Synapse , Steroidhormon , Inhibitor , Biosynthese , Geschlechtsunterschied , Dimorphismus , Nervenzelle , Testosteron , Östrogene
Basisklassifikation: 44.34
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Rune, Gabriele (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 11.06.2019
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum: 03.07.2019
Kurzfassung auf Deutsch: Steroidhormone haben einen großen Einfluss auf die Plastizität der Synapsen. Diese Arbeit konnte, wie auch oben zitierte Experimente unserer Forschungsgruppen, erneut belegen, dass das Hormon Östrogen essentiell für die Synapsen des Hippocampus weiblicher Tiere ist. Die Behandlung der weiblichen Neurone mit Letrozol führte zu einer signifikanten Verminderung von Synapsen. Ferner konnte diese Arbeit keinen signifikanten Einfluss von Östrogenen auf die männlichen Synapsen feststellen.
Analog dazu führte DHT bei den weiblichen Tieren zu keiner signifikanten Veränderung der Synapsendichte. Bei den männlichen Tieren hingegen führte die Behandlung der Neurone mit DHT zu einer signifikanten Erhöhung der Synapsenzahl.
Bei den weiblichen Tieren zeigte die Kombination von DHT + Letrozol eine noch stärkere Verminderung der Synapsendichte als schon unter der alleinigen Behandlung mit Letrozol. Bei den männlichen Tieren konnte ein adversativer Effekt beobachtet werden. Die erhöhte Anzahl an Synapsen unter DHT-Behandlung konnte noch weiter gesteigert werden. Unter der Behandlung DHT + Letrozol zeigte sich die höchste Anzahl an Synapsen bei den männlichen Tieren.
Der Hemmstoff Trilostan konnte weder bei den männlichen, noch bei den weiblichen Tieren einen signifikanten Einfluss auf synaptischer Ebene im Hippocampus bewirken. Auch in der Kombination mit DHT hatte Trilostan keine signifikante Wirkung auf die Synapsen.
Kurzfassung auf Englisch: Steroid hormones have a significant influence on the plasticity of synapses. This dissertation was able to show that the hormone estrogen is essential for the synapses of the hippocampus in female specimens. Treating these synapses with letrozole lead to a significant decrease in synapse count. Furthermore, this dissertation found no difference in synapse count if male synapses of the hippocampus were treated with estrogen.
Treatment of female hippocampal synapses with DHT did not lead to a significant difference in synapse count. However, when male hippocampal synapses were treated with DHT, it led to a significant increase of synapses.
In female specimens, the combination treatment of DHT + letrozole decreased the synapse count even more than treatment with letrozole alone. In the male specimens, an opposite effect could be observed. The combination treatment of DHT + letrozole led to a further increase in synapse count. With this combination treatment, the highest synapse count was recorded.
The steroidogenesis inhibitor trilostane did not have a significant influence on the synapse count, either in male or female specimens. In addition, the combination of DHT + trilostane did not have a significant impact on male or female hippocampal synapses.

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