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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-98983
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2019/9898/


Gegner, Gönner und Gelehrte : Studien zu den Epigrammatum libri IX (1529) des humanistischen Dichters Euricius Cordus (1486 – 1535)

Sänger, Astrid

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Basisklassifikation: 18.47
Institut: Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Lateinische Literatur
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Schindler, Claudia (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 29.07.2016
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 05.08.2019
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende Arbeit rückt den hessischen Humanisten und neulateinischen Dichter Euricius Cordus als Epigrammatiker in den Mittelpunkt des Interesses. Sie erschließt seine im Jahre 1529 gedruckten Epigrammatum libri IX als Ort gelehrter Kommunikation mit Gleichgesinnten, als Medium poetologischer Äußerun-gen und als Vehikel der Auseinandersetzung mit persönlichen und ideologischen Gegnern. Dem epigrammatischen Werk kommt dabei vor allem eine affirmative Funktion zu: Es diente der Selbstbestätigung seines Verfassers als Humanist und gleichzeitig der Bekräftigung humanistischer Werte innerhalb der Respublica litteraria. Grundlage der Beschäftigung mit Cordus’ epigrammatischem Werk ist die Autopsie der vorhandenen Textzeugen und eine philologisch-kritische Edition der behandelten Beispiele. Der besondere Fokus der Analyse liegt auf einer Charakterisierung der Epigrammatum libri IX anhand einschlägiger Textbeispiele und weiter auf den antiken sowie zeitgenössischen literarischen Vorbildern der jeweiligen Epigramme sowie auf ihren spezifischen Kommunikations- und Funktionszusammenhängen.
Die vorliegende Erschließung des Epigrammcorpus’ ermöglicht nicht nur ein besseres Verständnis des Dichters und seiner Werke, sondern liefert neue Einblicke in die Lite-raturgeschichte des neulateinischen Epigramms. Darüber hinaus bietet sie neue geistes-, bildungs- und religionsgeschichtliche Perspektiven auf das frühe 16. Jahrhundert im Er-furter und Marburger Raum.
Kurzfassung auf Englisch: This dissertation focuses on the Hessian humanist Euricius Cordus as an epigrammatist with the goal of analyzing his Epigrammatum libri IX (1529) as a place of learned communication with likeminded literati, as a medium of poetological musings, and as a vehicle of dispute with his personal and ideological opponents. In his epigrammatic oeuvre he affirms himself as a humanist and at the same time reinforces humanist values within the respublica litteraria. The foundation of my study is the autopsy of existing textual witnesses and a philological-critical edition of the analyzed examples. The special focus of my study lies in the characterization of the Epigrammatum libri IX, by contextualizing text examples with their ancient and contemporary literary models and analyzing these text examples in their specific communication and functional contexts.
This compilation and analysis of the epigram corpus allows not only for a better understanding of the poet and his work, it also provides new insights into the literary history of the neo-Latin epigram. Additionally, it offers new perspectives of the history of ideas, education, and religion in the early 16th century Marburg and Erfurt area.

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