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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-99101
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2019/9910/


The physical performance of workers on offshore wind energy platforms : is pre-employment fitness testing necessary and fair?

Die körperliche Leistung von Mitarbeiter auf Offshore Windenergie-Anlagen : sind Eignungstests notwendig und fair?

McDonough, Rosalie Victoria

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Englisch): Fitness to work , Aptitude test , Spiroergometry , Offshore , Wind energy
Basisklassifikation: 44.11 , 44.12
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Preisser, Alexandra (PD Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 10.07.2019
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum: 12.08.2019
Kurzfassung auf Englisch: Purpose: Workers on offshore wind turbine installations face a variety of physical and psychological challenges. To prevent potentially dangerous situations or incidents, guidelines for the physical aptitude testing of offshore employees in Germany and other European countries have been developed. However, these criteria have not been previously empirically tested for validity. Although an important component of occupational health and safety, such aptitude testing should not lead to the unjustified exclusion of potential employees.

Methods: Heart rate (HR) and oxygen consumption (V̇O2) measurements of 23 male offshore employees and trainers were taken during typical field activities, within the framework of mandatory training exercises. These were evaluated in relation to the individual maximum values of the subjects, determined by cycle spiroergometry.

Results: For the training modules, average HR and V̇O2 values of approximately 40% and 33–48% of the maximum values, respectively, were found. Furthermore, 65% of the participants achieved average HR values that exceeded 30% of their individual heart rate reserve and 45% had V̇O2 values above 35% of their individual V̇O2,max.

Conclusion: Our preliminary results show that offshore work is a form of heavy physical labor, thereby justifying the criteria put forth in the various fitness to work guidelines. We propose that more in-depth investigations should be performed, incorporating task-specific fitness testing as well as higher level aspects of work safety and security, including effective communication skills and teamwork. We also recommend a re-evaluation of the current limits for physical work provided in the literature. The results of such studies could then be applied to other aptitude tests, thereby strengthening the evidence for such measures.
Kurzfassung auf Deutsch: Hintergrund: Arbeitnehmer auf Offshore Windenergie Installationen sind vielfältigen physischen und psychischen Herausforderungen ausgesetzt. Um potenziell gefährliche Situationen oder Vorfälle zu verhindern, wurden arbeitsmedizinische Leitlinien und Empfehlungen zu Eignungsuntersuchungen der Offshore-Mitarbeiter in Deutschland und anderen europäischen Ländern entwickelt. Jedoch konnten die in den Empfehlungen formulierten Eignungskriterien zuvor nicht wissenschaftlich überprüft werden und sind somit nicht Evidenz-basiert. Eignungsuntersuchungen sind ein wichtiger Bestandteil von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit und dürfen daher nicht zum ungerechtfertigten Ausschluss von potenziellen Mitarbeitern führen.

Methoden: Messungen von Herzfrequenz (HR) und Sauerstoffaufnahme (V̇O2) von 23 männlichen Offshore-Angestellten und Trainern wurden während typischer Feldaktivitäten im Rahmen von obligatorischen Trainings- und Notfallübungen durchgeführt. Diese wurden in Relation zu den individuellen Maximalwerten der Probanden gesetzt, ermittelt durch Fahrrad-Spiroergometrie.

Ergebnisse: Für die Trainingsmodule wurden durchschnittliche HR- und V̇O2-Werte von ca. 40% bzw. 33–48% der Maximalwerte gefunden. Darüber hinaus erreichten 65% der Teilnehmer durchschnittliche HR-Werte, die 30% ihrer individuellen Herzfrequenzreserve überstiegen, und 45% hatten V̇O2-Werte von über 35% ihres individuellen V̇O2,max.

Schussfolgerungen: Unsere vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass Offshore-Arbeit eine Form von schwerer körperlicher Arbeit ist, wodurch die in den verschiedenen arbeitsmedizinischen Leitlinien festgelegten Kriterien gerechtfertigt sind. Wir empfehlen es, tiefergehende Untersuchungen durchzuführen, unter Berücksichtigung aufgabenspezifischer Fitnesstests sowie anderer Aspekte der Arbeitssicherheit, einschließlich effektiver Kommunikationsfähigkeiten und Teamarbeit. Wir empfehlen auch eine Neubewertung der aktuellen Grenzwerte für körperliche Arbeit in der Literatur. Die Ergebnisse dieser Studien könnten dann auf andere Eignungstests angewendet werden, wodurch die Evidenz für solche Maßnahmen gestärkt wird.

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