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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-6687
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2002/668/


Zur erziehungswissenschaftlichen Relevanz des "Flow"-Begriffes : eine Analyse reformpädagogischer Konzepte

Plöhn, Inken

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SWD-Schlagwörter: Flow-Erlebnis , Reformpädagogik , Erlebnispädagogik
Basisklassifikation: 81.10
Institut: Erziehungswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Lauff, Werner (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 15.05.2001
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 01.01.2002
Kurzfassung auf Deutsch: Es werden mit heuristisch-hermeneutischen Textanalyse fünf reformpädagogische Konzepte untersucht, ob und wie sie das flow-Phänomen (Mihalyi Csikszentmihalyi) evozieren. Flow ist das subjektive und situative Empfinden, mühelos konzentriert in einer Tätigkeit aufzugehen, wobei meist das Zeitgefühl verloren geht und andere Dinge, wie etwa Probleme in den Hintergrund geraten. Flow oder optimales Erleben ist erziehungswissenschaftlich relevant, weil es z.B. intrinsisch motiviert, konzentriertes Lernen ermöglicht sowie das Selbstvertrauen fördert.
In der Arbeit werden Bedingungen der Konzepte von Maria Montessori, Célestin Freinet, Anton Semjonowitsch Makarenko, Alexander Sutherland Neill sowie die der Produktionsschulidee analysiert.
Ergebnis: Vier reformpädagogische Konzepte weisen Kriterien auf, die flow-auslösend wirken. So fördert Montessori besonders die Konzentration, Makarenko die Bildung von Perspektiven, Freinet Kontrollerfahrungen und Produktionsschulkonzepte reale Herausforderungen. Neills Konzeption weist dagegen auf Aspekte hin, die eher flow zu verhindern als zu fördern scheinen.
In dem zweiten Teil der Dissertation (Plöhn, Inken: Flow-Erleben. Eine erlebnispädagogische Anleitung zum Motivationstraining für Jugendliche. Neuwied, Luchterhand 1998) wird das erlebnispädagogische Konzept von Kurt Hahn unter dem Blickwinkel von flow betrachtet. Während einer Klassenreise auf einem Grosssegler wird empirisch untersucht, inwieweit Schülerinnen und Schüler flow erleben und ob sie ihre Erlebnisse in den Alltag übertragen.

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