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Titel: Die Bedeutung des genetischen Polymorphismus im Gerinnungssystem und in der Akut-Phase-Reaktion bei Patienten mit ischämischem Schlaganfall
Sonstige Titel: The role of the genetic polymorphism of the coagulation system and the acute-phase-reaction in patients with an ischemic stroke
Sprache: Deutsch
Autor*in: Koseki, Naoya
Schlagwörter: Ischämie; Gerinnungssystem; Akut-Phase-Reaktion; Ischemia; coagulation system; acute-phase-reaction
GND-Schlagwörter: Fibrinogen; Schlaganfall; Schlaganfallpatient; Polymorphismus; RFLP
Erscheinungsdatum: 2005
Tag der mündlichen Prüfung: 2005-09-02
Zusammenfassung: 
Der ischämische Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in der Bundesrepublik. Trotz rasanter Entwicklung der molekularbiologischen Forschungsmethoden bleibt der Schlaganfall aufgrund der besonderen biologischen Eigenschaft der Zellen im zentralen Nervensystem weiterhin eine der größten Herausforderung in der klinischen Medizin.
In diesem Gebiet ist es noch unklar, inwiefern genetische Risikofaktoren in der Ätiologie eine Rolle spielen. In Rahmen meiner Promotionsarbeit habe ich untersucht, ob die genetischen Polymorphismen im Gerinnungssystem, Fibrinogen -455 G/A, GPIIb 2622 T/G und GPIIIa 196 T/C bei der Entstehung eines Schlaganfalls bzw. im Verlauf nach einem Schlaganfall eine Rolle spielen. Man konnte dabei feststellen; 1. Die Allelhäufigkeit für A-Allel des Polymorphismus -455 G/A war unter den Schlaganfallpatienten mit atherothrombotischer Schlaganfallgenese in Vergleich zu unter den Schlaganfallpatienten mit kardioembolischer Schlaganfallgenese signifikant erhöht (P = 0,04). 2. Die A-Allel-Träger haben signifikant größere Schwankung des Fibrinogen-Plasmaspiegels im klinischen Verlauf nach einem Schlaganfall (p = 0,031).
Obwohl Schlaganfall eine komplexe Erkrankung mit multifaktoriellen Entstehungspathomechanismen ist, ist es klar, daß es sich um eine Gefäß- bzw. eine hämostatische Erkrankung handelt, in der das Gerinnungssystem eine zentrale Rolle spielt. Die Genpolymorphismen können dabei klinisch relevanten Einfluß.

The ischemic stroke is the third most cause of death in Germany. Though the molecular biological technique for the research is developing rapidly, the stroke has its place in the clinical neurology as the most challenging disease, presumably because of the unique biological character of the cells in the central nerves system under the ischemic stress. Very few are known in this clinical area how much the genetic risk factor plays its role.
I tried to find out in my doctor thesis, if the genetic polymorphisms in the coagulation system, the fibrinogen -455 G/A, GPIIb 2622 T/G and GPIIIa 196 T/C play actually any role in the pathogenesis of the ischemic stroke and influences the clinical course after the attack.
I figured out; 1. In the group of patients who had an atherothrombotic stroke, the allel frequency of the A-allel is significantly higher than in the group of patients who had an cardiogenic stroke (p = 0,04). 2. The stroke patients with A-allel show significantly greater variation of the plasma fibrinogen level in their course after an ischemic stroke (p = 0,031).
There is no doubt the coagulation system and the haemostatics play the central role in the pathogenesis of an ischemic stroke. The gene polymorphism may play a relevant role in this process.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/1091
URN: urn:nbn:de:gbv:18-26128
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Röther, Joachim (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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