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Titel: Bedeutung von DNA-Doppelstrangbrüchen für den permanenten G1-Arrest von normalen humanen Fibroblasten nach Röntgenbestrahlung
Sprache: Deutsch
Autor*in: Ahrens, Mirco
Schlagwörter: G1-Arrest; Doppelstrangbrüche; Röntgenbestrahlung; Fibroblasten; G1-Kontrollpunkt
Erscheinungsdatum: 2005
Tag der mündlichen Prüfung: 2005-09-29
Zusammenfassung: 
Bei humanen Fibroblasten wird die Zellinaktivierung nach ionisierender Bestrahlung sowohl durch letale Chromosomenaberrationen als auch den permanenten G1-Arrest verursacht. Es wird generell angenommen, dass beide Prozesse durch DNA-Doppelstrangbrüche (DSB) ausgelöst werden. In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, ob bei Fibroblasten zwischen der Anzahl der DSB und dem Ausmaß des G1-Arrests ein Zusammenhang besteht. Es wurde gezeigt, dass unbestrahlte Fibroblasten 23 h nach Restimulation in die S-Phase eintreten, dass der G1-Kontrollpunkt 4 h vor dem Eintritt in die S-Phase liegt und dass der G1-Arrest abhängig von der Strahlendosis ist. Das Ausmaß des G1-Arrests ist nicht abhängig von der Anzahl der DSB, und Unterschiede in der DSB-Reparatur verschiedener Zelllinien sind widerum nicht auf einen unterschiedlich ausgeprägten G1-Arrest zurückzuführen. Es konnte erstmalig gezeigt werden, dass das gleichzeitige Auftreten eines ausgeprägten G1-Arrests und einer effektiven DSB-Reparatur nicht auf eine unmittelbare Interaktion beider Prozesse, sondern vielmehr auf eine gemeinsame "upstream" gelegene Regulation zurückzuführen ist.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/1138
URN: urn:nbn:de:gbv:18-26958
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Dikomey, Ekkehard (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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