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Titel: Die histologische Untersuchung der Hüftgelenksarthrose als Basis für die Langzeitprognose einer Hüftgelenksendoprothese
Sonstige Titel: The histological anlysis of osteoarthritis of the hip as a basis for long-term results of total hip arthroplasty
Sprache: Deutsch
Autor*in: Burisch, Sigrid Elisabeth
Schlagwörter: µ-CT; Hüftgelenksendoprothese; osteoarthritis; osteoporosis; µ-CT; arthroplasty
GND-Schlagwörter: Hüftgelenkarthrose; Arthrose; Osteoporose; Histologie
Erscheinungsdatum: 2005
Tag der mündlichen Prüfung: 2005-10-24
Zusammenfassung: 
Die Hüftgelenksarthrose stellt ein großes epidemiologisches Problem dar. Mit zunehmendem Alter steigt die Anzahl der Patienten. Die Erkrankung ist abhängig von vielen Faktoren, wie Alter, Geschlecht, Mobilität, Begleiterkrankungen und Medikation. Die Standzeit einer Prothese wiederum ist abhängig von der Operationstechnik, Prothesendesign und dem knöchernen Prothesenlager. Ziel war es nun Faktoren am Knochen zu finden, die Einfluss auf die Prothesenstanddauer haben können.
Untersucht wurden hierfür, in dem Zeitraum von November 2000 bis Dezember 2001, 45 Hüftköpfe nach hüftgelenksendoprothetischer Versorgung. Die Aufarbeitung erfolgte im Institut für Osteopathologie.
Es erfolgten makroskopische, radiologische, histologische und biomechanische Untersuchungen. Im Rahmen der makroskopischen, radiologischen und histologischen Analysen wurden die einzelnen Hüftköpfe jeweils einem bestimmten Grad zugeordnet und diese mit dem Auftreten verschiedener Pathologien verglichen. Dabei zeigte sich eine Zunahme der pathologischen Befunde mit der Ausprägung der Arthrose. Es zeigte sich aber auch das bestimmte Veränderungen, wie Marködeme und Markfibrosen auch schon bei einer gering ausgeprägten Arthrose zu finden waren.
Im Rahmen der biomechanischen Untersuchungen, mittels Micro-Computer-Tomographie, wurden die Anteile des Schenkelhalses untersucht. Es konnte dargestellt werden, dass mit Zunahme des Alters die Knochendichte (BV/TV) sinkt. Des Weiteren wurde in elf Fällen eine reduzierte Knochendichte gefunden, hier muss der Verdacht auf das Vorliegen einer Osteoporose gestellt werden.
Ein Einfluss des knöchernen Prothesenlagers auf die Standzeit einer Prothese ist unumstritten. Inwieweit diese Faktoren eine tragende Rolle spielen bleibt weiter ungeklärt, da Informationen über einen Prothesenwechsel noch nicht vorlagen. Es müssen weitere Untersuchungen folgen.

Osteoarthritis of the hip is a big epidemiological problem. With higher age the number of patients affected by arthritis increases. The disease depends on a multitude of factors like age, sex, mobility, comorbidity and medication. The durability of THA (total hip arthroplasty) on the other hand depends on the operation technique, design of the prostheses and the surrounding bone tissue.
From November 2000 till December 2001 45 femoral heads were examined in the Department of bone pathology. Macroscopical, radiographical, histological and biomechanical analyses were performed. All the specimens were graded and compared with the occurrence of typical pathologic findings. With progress of the arthritis there was an increase in the pathologic findings. On the other hand there were certain findings like bone edema and bone fibrosis that already occurred in less affected femoral heads. Microcomputed Tomography (µ-CT) was used to assess the bone structure. With age the bone density (BV/TV) declines. In eleven cases the bone density was reduced to a level that the existence of osteoporosis was suspected.
The influence of the bone structure on the durability of a hip replacement is undisputable. Weather the gathered pathologies play an important role in the loosening of THA remains to be seen, as there were no reported failures to this point. Further studies are required.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/1153
URN: urn:nbn:de:gbv:18-27117
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Delling, Günter (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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