| Titel: | Untersuchung der Geschlechterungleichheit und Publikationsverhalten von Autoren in der akademischen Zahnmedizin anhand von Impact-Faktoren | Sprache: | Deutsch | Autor*in: | Prokopp, Lara Carina | Erscheinungsdatum: | 2025 | Tag der mündlichen Prüfung: | 2025-11-26 | Zusammenfassung: | Diese Studie hatte zum Ziel, globale Publikationstrends in der Zahnmedizin zwischen 2005 und 2018 zu analysieren, mit einem besonderen Fokus auf geschlechtsspezifische Trends bei zahnmedizinischen Publikationen sowie auf die Zusammenarbeit zwischen Erst- und Letztautoren. Zeitschriften, die anhand ihres Impact-Faktors (hoch, mittel oder niedrig) kategorisiert wurden, wurden aus dem InCites Journal Citation Report für „Dentistry, Oral Surgery & Medicine“ von ©Clarivate Analytics Web of Science ausgewählt. Aus den ausgewählten zahnmedizinischen Zeitschriften wurden alle in „PubMed“ indizierten Publikationen aufgenommen. Insgesamt wurden 6.872 Manuskripte aus 28 Zeitschriften herangezogen, darunter Originalarbeiten, Übersichtsartikel, Fallberichte und „andere“. Während des untersuchten Publikationszeitraums von 2005 bis 2018 stieg die Veröffentlichungsrate (ER) mit weiblichen Erstautoren (FA) von 26,4 ([95%-CI]: [13,2-23,2]) auf 45,4 [42,8-48,0] und die Rate Letztautorinnen (SA) von 17,5 [15,3-19,7] auf 33,1 [30,6-35,6]. Die Rate der Erstautorinnen verdoppelte sich in hochrangigen Zeitschriften (OR: 2,00 [95%-CI: 1,56-2,56]) und stieg in mittelrangigen Zeitschriften um mehr als das Doppelte (2,11 [1,64-2,71]). Von 2005 bis 2018 wurden Hauptautorinnen am häufigsten in Zeitschriften mit mittlerem Impact identifiziert (ER weibliche FA: 40,7 [95%-CI: 38,4-43,0]; SA: 28,3 [26,2-30,4]) und am seltensten in hochrangigen Zeitschriften (weibliche FA: 36,7 [34,1-37,2]; SA: 23,1 [21,8-24,0]). Während die Zusammenarbeit weiblicher Letztautoren mit weiblichen Erstautoren (ER 2018: 16,1 [9,8-22,5]) oder männlichen Erstautoren (25,0 [15,1-34,9]) im beobachteten Zeitraum zunahm, dominierten weiterhin männliche gleichgeschlechtliche Kollaborationen (33,9 [20,5-47,3]), gefolgt von männlichen Letztautoren mit weiblichen Erstautoren (12,9 [7,8-18,0]). Trotz eines Anstiegs der weiblichen Hauptautorenschaften bestehen insbesondere in hochrangigen Zeitschriften weiterhin Geschlechterunterschiede. Die Daten deuten auf eine Präferenz für gleichgeschlechtliche Zusammenarbeit hin. |
URL: | https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12047 | URN: | urn:nbn:de:gbv:18-ediss-133047 | Dokumenttyp: | Dissertation | Betreuer*in: | Yamamura, Jin |
| Enthalten in den Sammlungen: | Elektronische Dissertationen und Habilitationen |
Dateien zu dieser Ressource:
| Datei | Beschreibung | Prüfsumme | Größe | Format | |
|---|---|---|---|---|---|
| Prokopp, Lara 20250210 (eingereicht).pdf | Untersuchung der Geschlechterungleichheit und Publikationsverhalten von Autoren in der akademischen Zahnmedizin anhand von Impact-Faktoren | 6c41858ca037ab612acadb8f8b28fc9b | 898.86 kB | Adobe PDF | ![]() Öffnen/Anzeigen |
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