| Titel: | Untersuchungen zum Immuncheckpoint-Molekül VISTA in Urothelkarzinom-Zelllinien und zu zirkulierenden Tumorzellen im Blut von Patient:innen mit Urothelkarzinom der Harnblase | Sprache: | Deutsch | Autor*in: | Fuchs, Enikő | Erscheinungsdatum: | 2025 | Tag der mündlichen Prüfung: | 2025-12-18 | Zusammenfassung: | Trotz fortschreitender Entwicklungen, insbesondere durch den Einsatz von ICP, stellt das UCB weiterhin eine der häufigsten Krebserkrankungen mit signifikanter Mortalität dar. Dies unterstreicht die Notwendigkeit weiterer Fortschritte auf diagnostischer wie therapeutischer Ebene. Aktuell basiert die Therapie auf etablierten ICP-Inhibitoren. Eine zusätzliche Blockade weiterer ICP-Moleküle, wie z. B. VISTA, könnte jedoch einen therapeuti-schen Zugewinn darstellen. Die gezielte Inhibition von VISTA wird derzeitig in klinischen Studien untersucht. Allerdings bestehen noch zahlreiche offene Fragen hinsichtlich der Regulation der Expression, der funktionellen Bedeutung sowie des prognostischen Wertes von VISTA bei malignen Erkrankungen. Im Rahmen dieser Arbeit konnte die Expression von VISTA/VSIR in verschiedenen UCB-Zelllinien nachgewiesen werden. Eine Behandlung mit IFN-γ bzw. TGFβ führte in den Zelllinien zu keiner relevanten Veränderung der Expression. Mehrere Studien deuten darauf hin, dass VISTA-positive Immunzellen potenziell als Biomarker geeignet sein könnten. Neben Immunzellmarkern rücken auch CTCs zunehmend in den Fokus der Forschung. Die größte Herausforderung bleibt dabei die zuverlässige Detektion, bedingt durch die geringe CTC-Frequenz im peripheren Blut und dem Fehlen eines universellen Oberflächenmarkers. Bis heute existiert kein allgemein anerkanntes Verfahren zur CTC-Isolation. In der vorliegenden Arbeit wurden bei 76 UCB-Patient:innen CTCs mit Hilfe von CellSearch®, Parsortix® und Ficoll-Dichtegradientenzentrifugation angereichert. Auffällige Zellen nach IF wurden zusätzlich mittels WGA und NGS weiter analysiert. Mit allen 3 Methoden konnten CTCs erfolgreich angereichert werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Methoden unterschiedliche CTC-Subpopulationen erfassen: Während CellSearch® primär epitheliale CTCs mit EpCAM-Expression detektiert, ermöglichen die zwei andere Verfahren auch die Anreicherung größerer, weniger plastischer Zellen mit möglichem mesenchymalem Phänotyp. Diese Beobachtungen unterstützendie Notwendigkeit des kombinierten Einsatzes mehrerer Anreicherungsmethoden. Des Weiteren konnte gezeigt werden, dass mit Parsortix® auch CD41-positive Zellen – vermutlich Megakaryozyten – koangereichert werden. Daher sollte CD41 in künftigen Studien als negativer Marker bei der IF-basierten Analyse berücksichtigt werden. |
URL: | https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12093 | URN: | urn:nbn:de:gbv:18-ediss-133686 | Dokumenttyp: | Dissertation | Betreuer*in: | Riethdorf, Sabine |
| Enthalten in den Sammlungen: | Elektronische Dissertationen und Habilitationen |
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