| Titel: | Pulmonalvenenisolation bei Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz mit reduzierter und mäßiggradig reduzierter Ejektionsfraktion - Eine vergleichende Analyse zwischen HFrEF und HFmrEF | Sprache: | Deutsch | Autor*in: | Venedey, Niklas Hans Michael | Erscheinungsdatum: | 2025 | Tag der mündlichen Prüfung: | 2026-02-20 | Zusammenfassung: | VHF und HI sind häufig koinzident. Liegen beide Erkrankungen gleichzeitig vor, wird das VHF oft mit einer Pulmonalvenenisolation behandelt. HI kann anhand der LVEF in 3 unterschiedliche Phänotypen eingeteilt werden (HFpEF, HFmrEF, HFrEF). Möglicherweise zeigen Patienten mit HFmrEF und VHF andere Verläufe nach Pulmonalvenenisolation als Patienten mit VHF und HFrEF. Darum könnten diese Phänotypen der HI differenzierte Therapieansätze komorbiden VHFs benötigen. Unser Ziel war es, diese Frage anhand einer Kohorte aus einer Universitätsklinik zu untersuchen. Dazu führten wir eine retrospektive monozentrische Studie mit HI-Patienten mit HFrEF und HFmrEF und VHF durch. Die Patienten wurden anhand des Phänotyps ihrer HI in zwei Gruppen unterteilt. Die Gruppen wurden hinsichtlich diverser Baseline- und FU-Daten miteinander verglichen. Die Patienten mit VHF und HFmrEF bildeten Gruppe 1, diejenigen mit VHF und HFrEF Gruppe 2. Patienten in Gruppe 2 hatten einen signifikant größeren LA und blieben signifikant länger stationär als Patienten in Gruppe 1. Im Hinblick auf Komplikationen, Prozedurdauer und rezidivfreies Überleben ließen sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen feststellen. Zusammenfassend zeigten Patienten mit VHF und HFrEF eine schwerere strukturelle Beeinträchtigung des LA als Patienten mit HFmrEF. Außerdem war bei ihnen im Rahmen einer Pulmonalvenenisolation mit einem längeren stationären Aufenthalt zu rechnen. Für das Auftreten von Komplikationen, die Prozedurdauer und das rezidivfreie Überleben hatte die Unterscheidung der komorbiden HI in diesem Patientenkollektiv (HFmrEF oder HFrEF) keine Konsequenzen. Die Ergebnisse müssen durch prospektive Studien bestätigt werden. |
URL: | https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12254 | URN: | urn:nbn:de:gbv:18-ediss-135865 | Dokumenttyp: | Dissertation | Betreuer*in: | Rillig, Andreas |
| Enthalten in den Sammlungen: | Elektronische Dissertationen und Habilitationen |
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