| Titel: | Vergleich der quantitativen T2*- und T1rho-Relaxationszeiten der Menisken von professionellen Volleyballspielerinnen und gesunden Vergleichsprobandinnen mithilfe von 3T MRT | Sprache: | Deutsch | Autor*in: | da Cruz, Laura | Schlagwörter: | T2*-Relaxationszeiten; T1rho-Relaxationszeiten; quantitiatives MRT; Meniskus; Volleyballspielerinnen | GND-Schlagwörter: | KernspintomografieGND VolleyballspielerGND Meniskus <Anatomie>GND MeniskusschadenGND RelaxationszeitGND |
Erscheinungsdatum: | 2025 | Tag der mündlichen Prüfung: | 2026-03-17 | Zusammenfassung: | Meniskusverletzungen und -degenerationen sind häufige Erkrankungen bei Sportlerinnen und Sportlern, deren Kniegelenke wiederholt hoher physikalischer Belastung ausgesetzt sind. Besonders im professionellen Sport ist der Erhalt der Gelenkfunktion essentiell, um die sportliche Leistungsfähigkeit langfristig aufrechterhalten zu können. Aufgrund der intensiven Belastung können bereits frühzeitig strukturelle Veränderungen im Meniskus auftreten. Dies unterstreicht die Bedeutung einer möglichst frühen Erkennung belastungsinduzierter Veränderungen, um rechtzeitig gezielt Maßnahmen zur Belastungsreduktion einleiten zu können und die fortschreitende Degeneration des Meniskus zu verzögern. Ziel dieser Arbeit war es daher, die Menisken von professionellen Volleyballspielerinnen im Vergleich zu gesunden Kontrollprobandinnen hinsichtlich struktureller und degenerativer Veränderungen mit Hilfe quantitativer Messungen in der 3T-MRT zu untersuchen. Es wurden hierzu bei 20 professionellen Volleyballspielerinnen sowie bei 20 gesunden Kontrollprobandinnen MRT-Untersuchungen mit T1rho- und T2*-gewichtete Sequenzen am rechten Kniegelenk durchgeführt. Der mediale und laterale Meniskus wurde jeweils in das Vorder- und Hinterhorn unterteilt. Zur Analyse wurden manuell definierte „regions-of-interest“ (ROI) in den jeweiligen Meniskusabschnitten gesetzt und die Auswertung wurde nach einem Intervall von 6 Wochen wiederholt. Für die statistische Analyse wurden die mittleren Relaxationszeiten (ms) sowie Konfidenzintervalle berechnet. Zur Prüfung der Signifikanz wurde ein t-Test und der Mann-Whitney U-Test angewendet. Zusätzlich wurde die Intra- und Inter-Observer-Validität bestimmt. Die Auswertung der Messungen ergab, dass die T1rho-Relaxationszeiten im Hinterhorn des medialen Meniskus bei den Volleyballspielerinnen signifikant erhöht waren (24,2 ± 4,1 ms) im Vergleich zu den Kontrollprobandinnen (21,1 ± 2,6 ms). In den übrigen Meniskusregionen zeigten sich keine signifikanten Unterschiede in den T1rho-Werten. Zwar wiesen die Volleyballspielerinnen in allen Meniskusabschnitten tendenziell erhöhte T2*-Relaxationszeiten auf, jedoch waren die Unterschiede im Vergleich zur Kontrollgruppe statistisch nicht signifikant. Die erhöhten T1rho-Werte deuten auf einen strukturellen Umbauprozess im Meniskus mit Reduktion des Proteoglykangehalts hin, als mögliches Zeichen für beginnende degenerative Veränderungen infolge sportlicher Belastung. Dabei scheint aufgrund der Anatomie der Menisken besonders das mediale Hinterhorn einer hohen Belastung ausgesetzt zu sein, was durch die signifikant verlängerten T1rho-Zeiten in diesem Bereich gestützt wird. Folglich könnten T1rho-Relaxationszeiten zukünftig als sensitiver Biomarker zur frühzeitigen Detektion belastungsinduzierter degenerative Veränderungen im Meniskus dienen. |
URL: | https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12299 | URN: | urn:nbn:de:gbv:18-ediss-136366 | Dokumenttyp: | Dissertation | Betreuer*in: | Henes, Frank Oliver |
| Enthalten in den Sammlungen: | Elektronische Dissertationen und Habilitationen |
Dateien zu dieser Ressource:
| Datei | Beschreibung | Prüfsumme | Größe | Format | |
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| Dissertation_daCruz_Laura_PDFA.pdf | c229835f14f09d5cd0a9f44ec5cedaca | 6.81 MB | Adobe PDF | ![]() Öffnen/Anzeigen |
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