Titel: Einfluss der Niereninsuffizienz auf den Verlauf nach MitraClip-Therapie bei Patienten mit funktioneller Mitralklappeninsuffizienz
Sprache: Deutsch
Autor*in: Holle, Marie
GND-Schlagwörter: MitralinsuffizienzGND
Erscheinungsdatum: 2025
Tag der mündlichen Prüfung: 2026-03-18
Zusammenfassung: 
Das Ziel dieser Arbeit war es, den Einfluss von akuter (AKI) und chronischer Niereninsuffizienz (CKD) auf den Akut- und Langzeitverlauf nach TEER- Implantation zu untersuchen. Sowohl akute auf chronische Niereninszffizienz (AOC) als auch isolierte CKD waren dabei mit einer signifikant erhöhten Mortalität assoziiert. Patienten mit AOC wiesen die höchste Mortalitätsrate auf. Das Erreichen des kombinierten Endpunkts bestehend aus Tod oder Rehospitalisierung war mit dem Vorliegen einer CKD assoziiert. Hinsichtlich des erhöhten Mortalitätsrisikos bei Patienten mit AKI kommt dem Erkennen von Risikofaktoren der AKI eine hohe Bedeutung zu. Insbesondere die Schwere der vorliegenden Mitral- und Herzinsuffizienz sowie periprozedurale Parameter, die auf hämodynamische Instabilität während der Intervention mit daraus resultierender Hypoperfusion der Nieren hindeuten, stellten sich in dieser Arbeit als Prädiktoren der AKI heraus. Daher ist eine kritische und individuelle Indikationsstellung für TEER-Interventionen und ein engmaschiges intra- und postinterventionelles Monitoring der Patienten mit erhöhtem AKI-Risiko essenziell.

The aim of this study was to investigate the impact of acute (AKI) and chronic kidney disease (CKD) on the acute and long-term outcome after TEER implantation. Both acute on chronic kidney disease (AOC) as well as CKD were associated with a significantly increased mortality. The highest mortality rate with seen in patients with AOC. The combined endpoint consisting of death or re-hospitalisation was associated with the presence of CKD. Considering the elevated risk of mortality in AKI patients, it is crucial to identify risk factors for the development of AKI. In particular the severity of mitral regurgitation and heart failure, as well as periprocedural parameters that indicate haemodynamic instability resulting in hypoperfusion of the kidneys, proved to be predictive of AKI. A critical and individualised indication for TEER interventions as well as close intra- and postprocedural monitoring of patients with an increased risk of AKI are therefore essential.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12364
URN: urn:nbn:de:gbv:18-ediss-137323
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Lubos, Edith
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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