| Titel: | Digital Self-Help for Chronic Pain and Depression: Development and Evaluation of the Lenio/COGITO Program in a Randomized Controlled Trial | Sonstige Titel: | Digitale Selbsthilfe bei chronischen Schmerzen und Depression: Entwicklung und Evaluation des Lenio/COGITO-Programms in einer randomisierten kontrollierten Studie | Sprache: | Englisch | Autor*in: | Wilke, Anna-Sophie | Schlagwörter: | Internetbasierte Intervention; Randomisiert kontrollierte Studie | GND-Schlagwörter: | Chronischer SchmerzGND DepressionGND Kognitive VerhaltenstherapieGND PsychotherapieGND SelbsthilfeGND |
Erscheinungsdatum: | 2025 | Tag der mündlichen Prüfung: | 2026-04-22 | Zusammenfassung: | Die randomisiert-kontrollierte Studie „Two in one: a randomized controlled trial on an internet-based intervention (Lenio) for management of both chronic pain and depressive symptoms“ (Frontiers in Psychiatry, 2025) untersuchte ein neu entwickeltes internetbasiertes Selbsthilfeprogramm (Lenio) in Kombination mit der Smartphone-App COGITO zur gleichzeitigen Linderung chronischer Schmerzen und depressiver Symptome. Vor dem Hintergrund der häufigen Komorbidität beider Krankheitsbilder und eingeschränkter Zugänglichkeit psychologischer Versorgung zielt Lenio auf eine niedrigschwellige, unbegleitete Unterstützung durch evidenzbasierte KVT-, ACT- und Achtsamkeitselemente ab. Die Studie umfasste 263 Teilnehmende, die einer Interventionsgruppe (IG; Lenio + App COGITO), einer Aktivkontrollgruppe (AKG; MKT & Mehr) oder einer Warteliste (WKG) zugeteilt wurden. Primärer Endpunkt war die schmerzbedingte Alltagsbeeinträchtigung, sekundäre Endpunkte waren depressive Symptome und Schmerzintensität. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen depressiver Symptome in der IG im Vergleich zur WKG, insbesondere im somatisch-affektiven Bereich, während eine signifikante Reduktion der Schmerzbeeinträchtigung erst im Follow-up deutlich wurde. Die Nutzung des Programms blieb insgesamt gering. Moderationsanalysen wiesen auf besonders hohe Effekte bei älteren Teilnehmenden und Personen mit höherer Komorbidität hin. Die Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial digitaler Selbsthilfeangebote, zeigen aber zugleich die Herausforderung mangelnder Adhärenz. Vor diesem Hintergrund könnte die zukünftige Integration KI-gestützter Chatbot-Elemente erwogen werden, um Nutzerbindung und Wirksamkeit zu steigern. |
URL: | https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/12528 | URN: | urn:nbn:de:gbv:18-ediss-139666 | Dokumenttyp: | Dissertation | Betreuer*in: | Moritz, Steffen Borsutzky, Swantje |
| Enthalten in den Sammlungen: | Elektronische Dissertationen und Habilitationen |
Dateien zu dieser Ressource:
| Datei | Beschreibung | Prüfsumme | Größe | Format | |
|---|---|---|---|---|---|
| Wilke, Anna-Sophie Dissertation 072026.pdf | 8a501a75d15796eede0f7600fbc7fd8a | 1.25 MB | Adobe PDF | ![]() Öffnen/Anzeigen |
Info
Seitenansichten
Letzte Woche
Letzten Monat
geprüft am null
Download(s)
Letzte Woche
Letzten Monat
geprüft am null
Werkzeuge
