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Titel: Expression der Gefäßmarker CD 31 (PECAM-1) und CD 105 (Endoglin) beim sporadischen und hereditären neuroendokrinen Pankreastumor
Sonstige Titel: Expression of vascular markers CD 31 (PECAM-1) and CD 105 (Endoglin) in sporadic and hereditary neuroendocrine pancreatic tumors
Sprache: Deutsch
Autor*in: Seehase, Melanie Marja Kristiina
GND-Schlagwörter: Bauchspeicheldrüsentumor
Erscheinungsdatum: 2009
Tag der mündlichen Prüfung: 2009-10-12
Zusammenfassung: 
Bei 42 Patienten mit histologisch gesicherten neuroendokrinen Pankreastumoren wurde in einer retrospektiven Studie in Kombination mit der immunhistochemischen Ermittlung der intratumoralen Gefäßdichte die Korrelation der Angiogenese zu potentiell prognostisch bedeutsamen, klinischen und pathologisch- anatomischen Faktoren untersucht. Als Marker für die sensitive und spezifische Kennzeichnung von Endothelzellen fanden die monoklonalen Antikörper gegen das Zellmembranglykoprotein des Endothels CD105 (Endoglin) und gegen das endotheliale Thrombozytenadhäsionsmolekül CD31 (PECAM-1) Verwendung. Die so angefärbten Mikrogefäße wurden bei 200-facher Mikroskopvergrößerung entsprechend einer Fläche von 0,196 mm² pro Gesichtsfeld ausgezählt. Anschließend erfolgte die statistische Korrelation der erhobenen intratumoralen Gefäßdichten der einzelnen Antikörper mit klinischen und pathologisch-anatomischen Faktoren der Tumoren. Grundsätzlich konnten Aussagen zur signifikanten Korrelation der Überlebenszeit von NEPT-Patienten mit der Tumorklassifikation, der Tumorlokalisation, der Hormonaktivität und der MIB-1 (Klon Ki-67)-Expression bestätigt werden. Im Resultat konnte jedoch keine statistisch signifikante Korrelation der durchschnittlichen CD31-spezfischen bzw. CD105-spezifischen MVD-Werte mit den verschiedenen Tumorparametern wie der Tumorklassifikation, der Tumorgröße, der Tumorlokalisation, der Operationsmethoden, der Hormonaktivität, der MIB-1 (Klon Ki-67)-Expression und der Überlebenszeit der Patienten gemessen werden. Es konnte jedoch nachgewiesen werden, dass eine geringere CD105-spezifische MVD besonders häufig bei niedrig differenzierten neuroendokrinen Karzinomen vorhanden war, die mit einer verkürzten Überlebenszeit korrelierte. Hier ließ sich eindeutig eine Tendenz erkennen, auch wenn das Ergebnis keine statistische Signifikanz zeigte. Eine hochsignifikante Korrelation ergab sich aus den intratumoralen Gefäßdichten des Endothelmarkers CD31 und des Proliferationsmarkers CD105. Insgesamt wird somit die Bestimmung von CD31 und CD105 bei NEPT hinsichtlich Ihrer Bedeutsamkeit als prognostische Marker durch die Ergebnisse dieser Studie unterstützt. Zugleich lässt sich die Aussage treffen, daß CD105 höhere prognostische Signifikanz als CD31 aufweist und dass die Inhibition der Angiogenese zukünftig einen aussichtsvollen Therapieansatz bei neuroendokrinen Pankreaskarzinomen darstellen könnte.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/2795
URN: urn:nbn:de:gbv:18-43561
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Yekebas, Emre (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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