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Titel: Mutationsanalyse der Gene FANCE, Kiss1 und PIK3CA bei sporadischem Brustkrebs
Sonstige Titel: Mutationanalysis of the genes FANCE, Kiss1 and PIK3CA in sporadic breast cancer
Sprache: Deutsch
Autor*in: Droßbach, Christiane
Schlagwörter: FANCE; Kiss1; PIK3CA; Mutationsanalyse
GND-Schlagwörter: Brustkrebs; Fanconi-Anämie
Erscheinungsdatum: 2009
Tag der mündlichen Prüfung: 2010-01-05
Zusammenfassung: 
Brustkrebs ist in den westlichen Ländern der häufigste maligne Tumor der Frau
mit ca. 18000 Todesfällen pro Jahr in Deutschland. Im metastasierten Stadium
sind keine Heilungsmöglichkeiten bekannt. Es ist daher von großer Wichtigkeit,
die genetischen Grundlagen, insbesondere für sporadischen Brustkrebs, zu
verstehen. Aus diesem Wissen können sich neue Möglichkeiten zur frühen
Diagnostik, zu Therapien und prognostischen Markern der Erkrankung ergeben.
Es ist bekannt, dass ca. 5% der Brustkrebspatienten erblich belastet sind. Dies
ist hauptsächlich auf Keimbahnmutationen in den Genen BRCA1 und BRCA2
zurückzuführen. Die anderen 95% der Brustkrebserkrankungen treten
sporadisch auf, mit polygenen somatischen Mutationen deren Mechanismus
bisher nicht bekannt ist. Wahrscheinliche Kandidaten sind hier Gene, deren
Produkte an Prozessen des Zellzyklus, der DNA-Reparatur oder der Apoptose
direkt oder indirekt beteiligt sind. Kürzlich wurde ein neuer Signalweg zur DNAReparatur
aufgeklärt in dem BRCA1 und BRCA2 mit mindestens 8 der
bekannten 11 Fanconi Anämie-Genen (FANCA; FANCB; FANCC; FANCD1;
FANCD2; FANCE; FANCF; FANCG) interagieren.
Um dieser Frage nachzugehen, soll in dieser Dissertation in einem Kollektiv von
42 Brustkrebspatienten und 5 Brustkrebs-Zelllinien eine Mutationsanalyse für
das Gen FANCE durchgeführt werden. Außerdem soll das vermutliche
Metastasensuppressorgen Kiss1 analysiert werden. Zu diesem Zweck soll
zunächst Tumor-DNA und DNA der Zelllinien nach DNA-Präparation mit PCR in
allen Exons, einschließlich Exon-Intron-Boundaries amplifiziert werden und
dann mit SSCP-Elektrophorese und direkter Sequenzierung untersucht werden.
Sollten sich Mutationen finden, wird mithilfe von Blut-DNA der entsprechenden
Patienten untersucht, ob es sich eventuell um Keimbahnmutationen handelt.
Beide Gene sind wegen ihrer verhältnismäßig kleinen Größe ausgewählt
worden um den finanziellen Aufwand gering zu halten.
Aufgrund der in der Literatur beschriebenen auffällig hohen Mutationsraten in
den Exons 9 und 20 bei dem Gen PIK3CA bei Brustkrebs, sollen bei etwa 15
Tumoren auch hier Mutationsanalysen zur Kontrolle der Methoden durchgeführt
werden.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/2932
URN: urn:nbn:de:gbv:18-45104
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Singh, Surjit (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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