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Titel: Quantifizierung einer Hauptstammstenose der linken Herzkranzarterie : Bedeutung des Intravaskulären Ultraschalls im Vergleich zur Koronarangiographie
Sonstige Titel: Quantification of left main stenosis Intravascular ultrasound compared to coronary arteriography
Sprache: Deutsch
Autor*in: Markworth, Florentine
Schlagwörter: Ivus; Hauptstamm; quantitative Koronarangiographie; Bypass OP; IVUS; leftmain; quantitative arteriography; ACVB
GND-Schlagwörter: Koronarographie; Ultraschall; Koronararterie; Bypassoperation
Erscheinungsdatum: 2009
Tag der mündlichen Prüfung: 2010-04-28
Zusammenfassung: 
Die Beurteilung des Schweregrades einer Stenose der Herzkranzgefäße ist bedeutsam für das weitere Procedere des Patienten.
In besonderem Maß trifft das für die Beurteilung bzw. das Erkennen einer signifikanten Hauptstammstenose zu. So konnte gezeigt werden, dass Patienten mit einer angiographisch gesicherten signifikanten Stenose des Hauptstammes der linken Herzkranzarterie (Hauptstammstenose > 50% Diameterstenose) eine eingeschränkte Langzeitprognose haben. Somit stellt eine derartige Stenose eine Indikation zur Operation/ Intervention dar.
Die Prognose von Patienten mit angiographisch milden bis moderaten Hauptstammstenosen (< 50% Diameterstenose) ist dagegen noch nicht ausreichend untersucht.
Somit kommt der exakten Bestimmung des Stenosegrades für die optimale Therapieentscheidung (konservativ versus Intervention versus Aorto Koronarer Bypass Operation (ACVB)) eine große Bedeutung zu. Der Goldstandard zur Beurteilung der Herzkranzgefäße ist die Koronarangiographie. Eine zu frühe Operation oder Intervention könnte zu einem vorzeitigen Verschluss des nativen Koronargefäßes oder des Bypasses führen, eine zu späte Operation/ Intervention bedeutet ein erhöhtes Risiko für den Patienten.
Die Beurteilung des Schweregrades von Hauptstammstenosen durch die quantitative Koronarangiographie (QCA) ist jedoch oft schwierig und ungenau. Post mortem Studien haben gezeigt, dass besonders mittelgradige Stenosen des linken Hauptstammes leicht unter- oder überschätzt werden können.
Im Gegensatz dazu ermöglicht, die intravaskuläre Ultraschalluntersuchung (IVUS) eine präzise „cross sectionale“ Darstellung der Koronararterie in vivo mit einer Genauigkeit, die mit anderen Verfahren nicht erreicht werden kann. Zudem ist im IVUS im Vergleich zur Angiographie nicht nur die Darstellung des Gefäßlumens, sondern auch die der Gefäßwand möglich und ermöglicht so unter anderem Informationen, die z. B. für die Therapieentscheidung eine große Bedeutung haben können.
Ziel dieser Arbeit ist es zu klären, ob die zusätzliche Anwendung der intravaskulären Ultraschalluntersuchung zur quantitativen Koronarangiographie
die angiographische Beurteilung des Schweregrades einer mittelgradigen Hauptstammstenose präzisiert und, ob die zusätzliche IVUS Untersuchung Auswirkung auf die Therapieentscheidung der Patienten hat.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/3036
URN: urn:nbn:de:gbv:18-46972
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Meinertz, Thomas (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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