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Titel: Aspects of somatic embryogenesis and seed germination of peach palm (Bactris gasipaes Kunth)
Sonstige Titel: Aspekte der somatischen Embryogenese und Keimung der Samen bei der Pfirsichpalme (Bactris gasipaes Kunth)
Sprache: Englisch
Autor*in: Steinmacher, Douglas André
Schlagwörter: Temporary immersion system; peach palm; heart of palm
GND-Schlagwörter: Pfirsichpalme; In-vitro-Kultur; Histologie; Somatische Embryogenese
Erscheinungsdatum: 2010
Tag der mündlichen Prüfung: 2010-02-19
Zusammenfassung: 
Peach palm (Bactris gasipaes Kunth) is a member of the family Arecaceae and is the only palm species with fully domesticated populations in the Neotropics. It is a multi-purpose but underutilized species. Today, fruit production for subsistence and local markets, and heart-of-palm production for local, national and international markets are the most important
uses. Conventional breeding programs of peach palm are long term efforts due to long generations, tree height, difficulties with controlled pollination and other factors. Although it is a caespitose palm tree, its propagation is currently based on seeds, as off-shoots are difficult to root. Clonal propagation is, however, extremely important. Hence, tissue culture techniques
are considered to be the most likely strategy for efficient clonal plantlet regeneration of this species. Among various techniques, somatic embryogenesis offers the advantages of automated large-scale production and genetic stability of the regenerated plantlets. Similarly, understanding the morpho-histological and biochemical aspects of peach palm seed
germination is important, as this is currently the main type of propagation and peach palm has recalcitrant seeds. In the present study relevant new information regarding peach palm in vitro culture as well as seed germination is reported.

Die Pfirsichpalme (Bactris gasipaes Kunth), die zur Familie der Arecaceae gehört, ist die einzige Palmenart mit vollständig domestizierten Populationen in der Neotropis. Sie ist eine vielseitig verwendbare, aber unter ihrem Potential genutzte Art. Von ökonomischer Relevanz sind heutzutage die Fruchtproduktion für die Subsistenzwirtschaft und den lokalen Markt sowie die Palmenherzenproduktion für den lokalen, nationalen und internationalen
Markt. Aufgrund eines langen Generationszyklus, großer Wuchshöhe, einer nur schwer kontrolliert ablaufenden Bestäubung sowie weiterer Faktoren, benötigen konventionelle Züchtungsverfahren bei der Pfirsichpalme einen intensiven und langen Arbeitsaufwand.
Obwohl es sich um eine mehrstämmig wachsende Palme handelt, basiert ihre Fortpflanzung derzeit auf Samen, da Wurzelbildung an Nebensprossen zu fördern, schwierig ist. Aus diesen Gründen kommt der klonalen Vermehrung eine entscheidende Bedeutung zu, weshalb Gewebekulturen als effizienteste Strategie für die klonale Pflanzenregeneration dieser Art
gelten. Von den verschiedenen nutzbaren Möglichkeiten bietet die somatische Embryogenese den Vorteil der automatisierten Massenproduktion sowie den der genetischen Stabilität des
vervielfältigten Pflanzenmaterials. Gleichzeitig ist das Verständnis der morpho-histologischen und biochemischen Vorgänge während der Samenkeimung notwendig, da diese die zur Zeit hauptsächlich verwendete Vermehrungsform darstellt und die Pfirsichpalme zudem
recalcitrante Samen aufweist. In dieser Arbeit werden relevante, neue Informationen über die in vitro-Kultur sowie die Samenkeimung bei der Pfirsichpalme beschrieben, die bedeutenden Einfluss für die Arterhaltung und Züchtung dieser Art haben können.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/3658
URN: urn:nbn:de:gbv:18-46060
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Lieberei, Reinhard (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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