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Titel: Innere Empirie
Sonstige Titel: Inner empiricism
Sprache: Deutsch
Autor*in: Blumberg, Christoph
Schlagwörter: Innensicht; Geschehensordnung; Muskelgefühl; Subtilität; Last-Ansicht
GND-Schlagwörter: Erleben; Subjektive Theorie; Achtsamkeit; Vagheit; Sprachlosigkeit; Embodiment; Selbstbeobachtung; Bewegungsvorstellung; Wittgenstein; Ludwig
Erscheinungsdatum: 2010
Tag der mündlichen Prüfung: 2010-05-26
Zusammenfassung: 
Der Wiener Pathologe Salomon Stricker hat vor über 100 Jahren an sich beobachtet, dass jede Vorstellung einer Bewegung mit Empfindungen in den zugehörigen Muskeln verbunden ist. Diese Praxis der Selbstbeobachtung wird nachvollzogen, erweitert und theoretisch fundiert. Sie ist Grundlage einer Innensicht der Bewegung und unterliegt einer ganz anderen Grammatik als die Außensicht. Bewegung erscheint in der Innensicht nicht als Raum-Zeit-Verlauf von Massepunkten, sondern als Geschehensordnung.
Innere Empirie untersucht diese Last-Ansicht der Bewegung systematisch im Labor des Körpers. Die dabei generierte Erkenntnis der Bewegung ist verkörpertes Know-how, ein lebendiges Wissen um Übergänge und Zusammenhänge verschiedener Versionen einer Familie von Bewegungen.
Der Einsatz Innerer Empirie eröffnet neue Möglichkeiten des Bewegen-Lernens sowie der Vermittlung von Bewegung.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/3764
URN: urn:nbn:de:gbv:18-47811
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Tiwald, Horst (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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