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Titel: Die Aromatase mRNA Expression im Hippocampus der Ratte im Verlauf der Ontogenese
Sonstige Titel: The aromatase mRNA expression in the rat hippocampus in the course of ontogenesis
Sprache: Deutsch
Autor*in: Kornek, Thomas
Schlagwörter: Hippocampus; Aromatase; Ontogenese; aromatase; hippocampus; rat; ontogenesis
Erscheinungsdatum: 2012
Tag der mündlichen Prüfung: 2012-03-08
Zusammenfassung: 
Bisherige Arbeiten zur Expression der Aromatase im Hippocampus von Nagern zeigten eine Abnahme der Aromatase mRNA Expression im Laufe der Entwicklung (Lauber und Lichtensteiger 1994, Ivanova und Beyer 2000, Kimoto et al. 2010).
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Fragestellung, wie sich die Expression der Aromatase mRNA in Abhängigkeit vom Alter und Geschlecht verhält. Dazu wurden Hippocampi von Ratten mehrerer Altersstufen (E18, P5, P18, 10W) und beider Geschlechter mittels „real time“ PCR und ISH untersucht.
In der „real time“ PCR konnte nachgewiesen werden, dass im embryonalen und adulten Gewebe nur sehr geringe Aromatase mRNA Mengen vorliegen. Bis zum P18 stieg der mRNA Gehalt der Aromatase bis um das 3-fache bei beiden Geschlechtern statistisch signifikant an, ehe der Gehalt bei 10W wieder abfiel. Hierbei war in männlichen Tieren am E18, P5 und P18 tendenziell mehr Aromatase mRNA nachweisbar als bei weiblichen Tieren. Die Unterschiede innerhalb der Geschlechter erreichten keine statistische Signifikanz.
In der ISH konnten sowohl in männlichen als auch in weiblichen Tieren nur am P5 Aromatase-positive Signale in der CA3-Region und im Gyrus dentatus detekiert werden. Neu ist der Befund in CA1, der bei männlichen Tieren Aromatase-positiv, bei weiblichen Tieren Aromatase-negativ war. Der positive Befund in CA1 männlicher Tiere ist vermutlich sowohl zyklusabhängig als auch durch einen höheren Testosterongehalt im männlichen Hippocampus bedingt, der bei männlichen Tieren zu einer Zunahme des Signals in der ISH führen könnte.
Der Anstieg der Aromatase mRNA im hippocampalen Gewebe bis P18, also dem Abschluss der Synaptogenese, scheint einem vermehrten Bedarf an Estradiol gerecht zu werden, welches für synaptische Plastizität, Axonwachstum und Neuroprotektion notwendig ist.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/4416
URN: urn:nbn:de:gbv:18-55934
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Rune, Gabriele (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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