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Titel: Manuelle Strukturanalyse zur Differenzierung craniomandibulärer Dysfunktionen - Verteilung muskulärer Befunde in einer klinischen Studie und diagnostischer Nutzen
Sprache: Deutsch
Autor*in: Rybczynski, Arthur
Schlagwörter: Craniomandibuläre Dysfunktion; CMD; Klinische Funktionsanalyse; Manuelle Strukturanalyse; Manuelle Funktionsanalyse
GND-Schlagwörter: Gesichtsschmerz; Untersuchung <Medizin>; Funktionsdiagnostik; Literaturrecherche; Online-Literaturrecherche
Erscheinungsdatum: 2012
Tag der mündlichen Prüfung: 2012-03-02
Zusammenfassung: 
Hintergrund: Die klassische klinische Funktionsanalyse (KFAL) stellt die grundlegende Untersuchung von Patienten mit craniomandibulären Dysfunktionen dar. Daneben finden grundlegend andere Untersuchungstechniken Anwendung, die Ihre Ursprünge in den Untersuchungstechniken der manuellen Medizin haben und als Manuelle Strukturanalyse (MSA) zusammengefasst werden. Es stellt sich die Frage, ob alle vorgeschlagenen Untersuchungstechniken in vollem Umfang notwendig sind. Einen Beitrag zur Klärung dieser Frage hinsichtlich des Umfangs der isometrischen Überprüfung der Kaumuskulatur liefert diese Arbeit vor dem Hintergrund der Darstellung des aktualisierten Literaturstandes.

Material und Methoden: Es wurde eine klinische Studie durchgeführt und die Daten der isometrischen Muskelüberprüfung von 625 konsekutiven Patienten aus dem laufenden Praxisbetrieb des CMD-Centrums Hamburg-Eppendorf ausgewertet. Zusätzlich wurde eine umfangreiche strukturierte Literaturrecherche in MEDLINE, EMBASE, The Cochrane Library, den Datenbanken des Quintessenz Verlages, den Verlagsdatenbanken der DZZ und eine Handsuche in den Literaturlisten der als relevant eingestuften wissenschaftlichen Veröffentlichungen durchgeführt.

Ergebnisse: Es liegt ein mittelhoher (B) bis hoher (A) Evidenzgrad der Untersuchungstechniken der MSA vor. Der diagnostische Nutzen der Befunde der MSA allein ist geringer als der diagnostische Nutzen der KFAL allein; Die Kombination der Befunde der MSA und der KFAL führt jedoch zu einem klinisch relevanten Wissensgewinn. Im Rahmen der isometrischen Überprüfung der Kaumuskulatur müssen alle Unterkiefer-Richtungen geprüft werden, da sonst relevante Befunde nicht erfasst werden. Es treten hauptsächlich Belastungsschmerzen in den jeweiligen Agonisten auf. Daneben treten jedoch auch Belastungsschmerzen an weiteren, teils unerwarteten Stellen auf.

Diskussion: Das methodische Vorgehen und die inhaltliche qualitative Analyse der identifizierten wissenschaftlichen Artikel werden diskutiert. Im Hinblick auf die Belastungsschmerzen im Rahmen der isometrischen Überprüfung der Kaumuskulatur werden synergistische und antagonistische Befunde, funktionelle Ko-Kontraktionen im Nackenbereich und das Auftreten von übertragenem Schmerz diskutiert.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/4463
URN: urn:nbn:de:gbv:18-56503
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Ahlers, M.Oliver (PD Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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