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Titel: Untersuchungen zum Einfluss verschiedener experimenteller Faktoren auf die Reproduzierbarkeit und Sensitivität gängiger Methoden zur DNA-Fragmentationsanalyse an Spermien beim Menschen
Sprache: Deutsch
Autor*in: Demtschenko, Xenia
GND-Schlagwörter: TUNEL; SCSA; DNA-Fragmentationsrate; Hyaluronatsäure-Test; PICSI-Schale; Mikrowellenfixierung; männliche Infertilität; Chromatinkondensation; ROS
Erscheinungsdatum: 2012
Tag der mündlichen Prüfung: 2013-07-09
Zusammenfassung: 
Die vorliegende Arbeit soll einen Beitrag dazu leisten, DNA-Fragmentationsmessungen in Spermien zu vereinfachen und ihre Vergleichbarkeit zu verbessern. Aufgrund der bestehenden Vielfalt der Verfahren (s.o.), ihrer divergierenden Ergebnisse und ihrer zunehmenden Bedeutung im Zusammenhang mit ART erscheint es wichtig, Grundlagen für eine verbesserte Reproduzierbarkeit und größere Empfindlichkeit zu erarbeiten. In der vorliegenden Arbeit wurden zwei Verfahren eingesetzt: der TUNEL-Test und der SCSA-Test. Ziel war es, die verschiedenen Faktoren, die das Ergebnis beeinflussen können, näher zu charakterisieren.
Die Variation dieser Faktoren kann nicht nur zur Heterogenität zwischen verschiedenen Verfahren, sondern auch zu Abweichungen innerhalb desselben Tests führen. Zusätzlich sollte eine neue Fixationsmethode für Spermien mittels Mikrowelle erprobt und mit den Ergebnissen aus chemischen Fixierungen verglichen werden. Gründe hierfür sind eine einfachere, schnellere und kostengünstigere Durchführung und die Hoffnung auf einen geringeren Einfluss auf die Spermien (-DNA). Diesem Ziel sollte auch der Einsatz von Methoden dienen, die sich auf Objektträgern durchführen lassen und keine kostenträchtige Durchflusszytometrie benötigen.
Des Weiteren sollte eine nähere Begutachtung der HA-Methode in PICSI-Schalen mithilfe der TUNEL-Methode erfolgen. Überprüft werden sollte auch, ob Patienten mit obstruktiver Azoospermie, unabhängig von der Fixationsmethode der Spermien - wie in der Literatur häufiger beschrieben - eine erniedrigte intratestikuläre Spermien-DNA-Fragmentationsrate gegenüber Ejakulaten aufweisen. Nach Möglichkeit sollten die vorherrschenden Ursachen für die Variabilität der DNA-Fragmentationsmessungen definiert werden, so dass verbesserte Methoden auf dieser Grundlage etabliert werden können. Zum Schluss sollte eine kritische Evaluation der Methoden erfolgen.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/5036
URN: urn:nbn:de:gbv:18-63195
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Schulze, Wolfgang (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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