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Titel: Auswirkungen der operativen und adjuvanten Therapie auf die sexuelle Aktivität und Funktion bei Patientinnen mit gynäkologischen Malignomen
Sprache: Deutsch
Autor*in: Steinsiek, Lisa
Erscheinungsdatum: 2013
Tag der mündlichen Prüfung: 2013-08-30
Zusammenfassung: 
In Deutschland erkranken jährlich rund 28.000 Frauen an einer gynäkologischen Krebserkrankung. Die Therapie besteht in der Regel aus einer Operation und, je nach Tumorstadium und Risikofaktoren der Patientin, einer adjuvanten Therapie. Obwohl anfangs die Heilung der Krebserkrankung an erster Stelle steht, so ist die Lebensqualität im Verlauf von zunehmender Bedeutung. Die sexuelle Aktivität und Funktion einer Frau, als wichtiger Faktor für die allgemeine Lebensqualität, findet deshalb zunehmende Beachtung in der medizinischen Betreuung. In einer multizentrischen Querschnittsstudie wurden insgesamt 325 Frauen mit seit mindestens 12 Monaten abgeschlossener Primärtherapie eines gynäkologischen Malignoms oder Mammakarzinoms, im Alter von 18 bis 70 Jahren, befragt. Die sexuelle Aktivität der Patientinnen (n=77) mit einer gynäkologischen Krebserkrankung (Zervix-, Endometrium-, Vulvakarzinom) war mit 41,3% sexuell aktiven Frauen nur etwa halb so hoch wie im Vergleichskollektiv gesunder Frauen mit 78,0%. Der häufigste Grund für sexuelle Inaktivität der Patientinnen war das Vorliegen eines körperlichen Problems (40,9%). Die sexuelle Funktion und die allgemeine Lebensqualität unterschieden sich nicht signifikant zwischen sexuell aktiven Patientinnen und dem Vergleichskollektiv
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/5108
URN: urn:nbn:de:gbv:18-64001
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Jänicke, Fritz (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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