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Titel: Veränderungen der Mikroarchitektur des Knochens bei Patientinnen mitpostmenopausaler Osteoporose unter unterschiedlichen Therapien in derhochauflösenden peripheren quantitativen Computertomographie
Sprache: Deutsch
Autor*in: Achner, Lara
Schlagwörter: HR-pQCT; Osteoporosetherapie
GND-Schlagwörter: Osteoporose; Knochenumbau
Erscheinungsdatum: 2013
Tag der mündlichen Prüfung: 2014-03-17
Zusammenfassung: 
Mittels DXA-Messung kann die Reduktion des Frakturrisikos unter antiosteoporotischer Therapie nur unzureichend erklärt werden. Die HR-pQCT-Messung kann neben der Knochendichte auch die Mikroarchitektur des Knochens am distalen Radius und Tibia erfassen und könnte diese Limitation überwinden.
Im Rahmen dieser Arbeit wurde die Kurzzeitreproduzierbarkeit der HR-pQCT-Parameter überprüft. Zudem wurden Daten von 101 Patientinnen mit zwei HR-pQCT- Messungen im Abstand von 12 bis 18 Monaten retrospektiv analysiert. Dabei wurde die Veränderung der Messparameter von Patientinnen unter unterschiedlichen antiosteoporotischen Therapien mit der von Patientinnen ohne antiosteoporotische Therapie (Kontrollkollektiv; n=37) verglichen.
Hinsichtlich der Kurzzeitreproduzierbarkeit wurde ein Präzisionsfehler der Dichteparameter von 0,6-1,17% für den Radius und 0,3-0,68% für die Tibia ermittelt. Für die untersuchten Therapeutika Alendronat (n=12), Ibandronat (n=12), Risedronat (n=9), Zoledronat (n=12), Strontiumranelat (n=12) und Teriparatid (n=7) wurden unterschiedliche Effekte auf die Mikroarchitektur des Knochens beobachtet. Unter Bisphosphonattherapie zeigte sich ein positiver Effekt auf die kortikalen Messparameter an beiden Messorten, für Alendronat wurde an der Tibia auch ein positiver Effekt auf trabekuläre Parameter nachgewiesen. Patientinnen unter Strontiumranelattherapie wiesen nur an der Tibia eine Verbesserung der kortikalen, jedoch eine Verschlechterung der trabekulären Parameter auf. Für teriparatidtherapierte Patientinnen wurde an beiden Messorten eine Abnahme des kortikalen Knochens und des trabekulären Netzwerks ermittelt. Insgesamt zeigten sich für alle Therapiegruppen im Vergleich zur Kontrollgruppe an der Tibia ausgeprägtere Veränderungen als am Radius.
Mit der vorliegenden Arbeit wurde gezeigt, dass die HR-pQCT ein präzises Verfahren zur Erfassung von Veränderungen der Mikroarchitektur des Knochens darstellt. Es lassen sich mit ihrer Hilfe unter verschiedenen antiosteoporotischen Therapieregimen insbesondere an der Tibia differenzierte Effekte auf den kortikalen und trabekulären Knochen beobachten.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/5438
URN: urn:nbn:de:gbv:18-67816
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Amling, Michael (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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