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Titel: hTERT Promoter-Mutationen in humanen Tumoren der Leber
Sonstige Titel: hTERT promoter mutations in human tumors of the liver
Sprache: Deutsch
Autor*in: Klingenfeld, Catina
Schlagwörter: hTERT; Promoter; HCC; HCA; CCC; hTERT; promoter; HCC; HCA; CCC
GND-Schlagwörter: Leber; Mutation; Tumor; Telomerase
Erscheinungsdatum: 2014
Tag der mündlichen Prüfung: 2015-02-27
Zusammenfassung: 
Mutationen in der Promoter-Region der katalytischen Untereinheit der Telomerase (hTERT) sind vermutlich in einigen Tumoren die Ursache ihrer unbegrenzte Replikationsfähigkeit. Ziel dieser Arbeit war es, in den häufigsten lebereigenen Tumoren ein eventuelles Vorkommen dieser Mutationen festzustellen, da sich aus dieser Erkenntnis neue Möglichkeiten für die Diagnostik und Therapie ergeben. Untersucht wurden 78 Hepatozelluläre Karzinome (HCC), 52 Intrahepatische Cholangiozelluläre Karzinome (ICC) und 15 Hepatozelluläre Adenome (HCA) auf die besonders häufigen „Hotspot-Mutationen“ -124C>T und -146C>T.
Die Mutation -146C>T konnte in keiner der Proben festgestellt werden. Im Gegensatz dazu fand sich die Mutation -124C>T in 38 von 78 untersuchten HCCs (48,7%), jedoch weder in den 52 untersuchten ICCs noch in den 15 untersuchten HCAs.
Dies kann in Fällen, in denen mit den bislang zur Verfügung stehenden Mitteln eine histomorphologische Diagnosestellung nicht gelang, diagnostisch genutzt werden. Zusätzlich eröffnen sich dadurch therapeutische Optionen, da bei einer zukünftigen Entwicklung von Medikamenten, die an einer Mutation der hTERT Promoter-Region ansetzen, in etwa die Hälfte der HCCs für diese Therapeutika sensibel sein könnte.

Mutations of the hTERT promoter region are suspected to be in some cases the cause of the tumor's ability to replicate indefinitely. We examined the most common tumors of the human liver regarding the most frequent of these mutations, the so-called 'hot-spot mutations' -124C>T und -146C>T.
The samples consisted of 78 hepatocellular carcinoma (HCC), 52 intrahepatic cholangiocellular carcinoma (ICC) und 15 hepatocellular adenoma (HCA).
The mutation -146C>T was not detected in any of the samples. In contrast, the mutation -124C>T was found in 38 of 78 HCC (48,7%). However, it was not found in any ICC nor HCA.
This leads to the conclusion, that approximately half of the HCC might be sensitive to new drugs that are aimed at this particular hTERT promoter mutation. In addition, the detected differences between these three kinds of tumors will help to distinguish between them, which until now had been quite challenging in some cases.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/5820
URN: urn:nbn:de:gbv:18-72606
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Sauter, Guido (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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