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Titel: Einfluss von Einzelnukleotidpolymorphismen (SNPs) in der Dimethylarginin-Dimethylaminohydrolase 1 und 2 in Präeklampsie
Sonstige Titel: Influence of Single Nucleotide Polymorphisms in dimethylarginin-dimethylaminohydrolase 1 and 2 in preeclampsia
Sprache: Deutsch
Autor*in: Schmidt-Ropertz, Pia Anne
Schlagwörter: Präeklampsie; ADMA; DDAH; preeclampsia; adma; ddah
Erscheinungsdatum: 2014
Tag der mündlichen Prüfung: 2015-07-29
Zusammenfassung: 
Präeklampsie ist mit einer Prävalenz von ca. fünf bis acht 8 Prozent aller Schwangerschaften eine der häufigsten Ursache maternaler und perinataler Mortalität. Sie ist Ursache für 15 Prozent der Frühgeburten in den industrialisierten Nationen und Nummer eins der ärztlichen Entscheidung zur vorzeitigen Beendigung einer Schwangerschaft. Da die Präeklampsie eine komplexe Pathogenese, auch in Hinblick auf genetische Varianten besitzt, ist es wichtig, frühzeitige Screening-Methoden und pharmakologische Ansatzmöglichkeiten zur Therapie zu implementieren.
Aktuell wird die Pathogenese der Präeklampsie als ein 2- Phasen-Modell verstanden: eine inadäquaten Trophoblasteninvasion führt in der Plazenta zu erhöhtem oxidativen Stress und endothelialer Dysfunktion. Dieser Zustand führt zur Sekretion bisher nicht eindeutig identifizierter Stoffe, bzw. Hormone. Diese werden für den Bluthochdruck, Proteinurie bis hin zu Leberfunktionsstörungen und anderen Komplikationen verantwortlich gemacht.
Ausgehend von den Befunden vorausgegangener Studien, die erhöhte ADMA-Konzentrationen als einer dieser Stoffe vermuten, wollen wir klären, in wieweit genetischen Polymorphismen des abbauenden Enzym Dimethyarginin-Dimethylaminohydrolase in der Plazenta hiermit in Verbindung stehen.
Die vorliegende Studie hatte zum Ziel, Polymorphismen und Expression der abbauende Enzymen von ADMA, der Dimethylarginin-Dimethylaminohydrolase 1 und 2 zu analysieren, um einen Zusammenhang zwischen erhöhten ADMA-Konzentrationen in Präeklampsie-Patientinnen und genetischer Disposition zu untersuchen. In vorliegender Studie konnte kein Unterschied der ADMA-Konzentrationen zwischen Präeklampsie-Patientinnen und Kontrollen, auch nicht in der Aufteilung der Schweregrade nachgewiesen werden. Allerdings konnte dies für die SDMA-Konzentration gezeigt werden, die eng verknüpft mit der Nierenfunktion zu sein scheint, eine genauere Betrachtung könnte Gegenstand neuer Forschungsvorhaben werden.
Es fanden sich zudem keine relevanten Zusammenhänge zu den untersuchten maternalen und fetalen SNPs.
Es fanden sich auf RNA-Ebene Veränderungen der relativen Genexpression in der plazentaren eNOS-, DDAH2- und PRMT1-Expression im Vergleich zwischen der fetalen und maternalen Kontroll- und Präeklampsiegruppe.
Zusammenfassend sollte in Zukunft die genetische Analyse an Präeklampsie-Patientinnen fortgeführt werden um bekannte genetische Varianten der Dimethylarginin-Dimethylaminohydrolase als pharmakologisches Ziel und Prädiktor nutzen zu können.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/5917
URN: urn:nbn:de:gbv:18-74683
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Böger, Rainer H. (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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