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Titel: Die Qualität von Leichenschau und Todesbescheinigung im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Sonstige Titel: Quality of external post-mortem examination and death certificates at the University Hospital in Hamburg, Germany
Sprache: mehrsprachig
Autor*in: Schönamsgruber, Natascha
Schlagwörter: Sektion; causeofdeath; externalpostmortemexamination; forensicmedicine; autopsy
GND-Schlagwörter: Leichenschau; Todesbescheinigung; Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf; Universitäts-Krankenhaus Eppendorf; Rechtsmedizin; Obduktion; Todesurs
Erscheinungsdatum: 2019
Tag der mündlichen Prüfung: 2019-10-11
Zusammenfassung: 
Die Qualität von Leichenschau und Todesbescheinigung wird schon lange kritisiert und die Obduktionsraten sinken. Um mögliche Fehler und Probleme bei Leichenschau und Todesbescheinigung im Krankenhaus zu identifizieren, wurden beide Aspekte am UKE untersucht.
Deshalb fand bei 511 Verstorbenen eine Überprüfung der Leichenschau und Todesbescheinigung statt. Zu 15% ergab die zweite Leichenschau relevante Befunde, die bisher in der Todesbescheinigung nicht aufgeführt waren. Darüber hinaus wurden bei 419 verstorbenen Patienten, die am UKE rechtsmedizinisch obduziert worden waren, die in der Todesbescheinigung angegebene Todesursache und zugrundeliegenden Erkrankungen mit den in den Obduktionen gefundenen Diagnosen verglichen. In 62% der Fälle gab es eine vollständige Übereinstimmung. Zu 10% wurde keine Übereinstimmung festgestellt.
Die Qualität von Leichenschau und Todesbescheinigung sollte verbessert werden. Dafür ist auch in Zukunft eine Qualitätsprüfung wichtig. Es ist offensichtlich, dass Obduktionen unersetzlich sind, um die Todesursache und wesentliche Grunderkrankungen sicher zu diagnostizieren.

The quality of external post-mortem examinations and medical death certificates has long been criticized, and autopsy rates are on the decline. To identify potential errors and issues in external post-mortem examinations and hospital death certificates, both aspects were examined at UKE.
For this, the post-mortem findings and death certificates of 511 deceased were re- examined. In 15% the second external post-mortem examination produced relevant findings which had previously not been reported on the death certificates. Furthermore, for 419 deceased patients on whom a forensic autopsy was carried out the clinical data was compared with the autopsy results. Of these 62% were in full agreement. Nonconformity was identified in 10%.
The quality of external post- mortem examinations and medical death certificates should be improved. Thus, quality control will also be important in the future. It is evident that autopsies are indispensable for verifying the cause of death and underlying disorders.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/6045
URN: urn:nbn:de:gbv:18-100718
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Sperhake, Jan Peter (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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