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dc.contributor.advisorKarakas, Mahir (PD Dr.)
dc.contributor.authorDönmez, Günay
dc.date.accessioned2020-10-19T13:10:15Z-
dc.date.available2020-10-19T13:10:15Z-
dc.date.issued2019
dc.identifier.urihttps://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/6065-
dc.description.abstractKardiovaskuläre Erkrankungen tragen entscheidend zur Morbidität und Mortalität in der europäischen Union bei und bedingen jedes Jahr doppelt so viele Todesfälle wie Krebserkrankungen. Zwar konnte die Sterblichkeit in den letzten beiden Jahren mit dem Aufkommen der interventionellen Therapie und der Implementation neuer medikamentöser Therapien, z.B. der Statintherapie, deutlich reduziert werden, doch bestehen weiterhin große Herausforderungen. Eine der besonderen Herausforderungen ist und bleibt die Diagnostik des akuten Myokardinfarkts (AMI). Diese konnte durch die Einführung der hochsensitiven (hs) Troponin-Assays entscheidend verbessert werden. Gemäß der "Fourth universal definition of myocardial infarction" der europäischen Gesellschaft für Kardiologie (European Society of Cardiology, ESC) aus dem Jahre 2018 ist eine hs-Troponin Erhöhung oberhalb der 99. Perzentile spezifisch für einen relevanten Myokardschaden. Bei dynamischem Troponinverlauf wird der Myokardschaden als akut bewertet. Die verbesserte Spezifizität der Troponin-Assays von nahezu 99% ermöglicht in vielen Fällen eine schnellere Diagnostik des akuten Myokardinfarktes. Aktuelles Forschungsziel der Biomarkerforschung im akuten Myokardinfarkt ist die Verbesserung der Frühdiagnostik und der Triage bei Aufnahme von Patienten mit akuten Brustschmerzen auf die Notaufnahme. Üblicherweise bestätigt sich der Verdacht auf einen akuten Myokardinfarkt nur in etwa 20% der Patienten mit Brustschmerzen, was einen enormen Ressourcenverbrauch auf den Notaufnahmen bedingt. Das Bemühen dieser Arbeit war es daher, durch den Einsatz weiterer blutbasierter Biomarker den Anteil der Patienten die schon unmittelbar nach Aufnahme als Ausschluss klassifiziert werden (sogenannter Rule-Out) zu vergrößern, um somit dem Patienten unnötige Untersuchungen und einen verlängerten Aufenthalt zu ersparen. Ebenso gilt es, im Sinne der von den Leitlinien geforderten raschen Therapiezuführung (z.B. Koronarangiografie), schnellstmöglich –idealerweise mittels der Blutabnahme bei Aufnahme/ Stunde 0, die „echten“ Myokardinfarkte zu identifizieren (sogenannter Rule-In). Der lösliche Urokinase-Plasminogen-Aktivator Rezeptor (engl. soluble urokinase-type plasminogen activator receptor; suPAR) ist ein relativ neuer blutbasierter Biomarker, und hat weitreichende Bedeutung in der Immunantwort und ist daneben auch prominent in die Regulation der Inflammation involviert, was wiederum relevant für die Genese der koronaren Herzkrankheit (KH)ist. Weiterhin ist bekannt, dass suPAR auf zahlreichen Zelltypen der Atherogenese exprimiert ist, etwa auf mononukleären Zellen und auf Endothelzellen, welche selbst entscheidend für die Plaqueruptur sind. Rationale der vorliegenden Arbeit ist es daher zu überprüfen, ob die zusätzliche Bestimmung von suPAR zum hs-Troponin I die Frühdiagnostik des akuten Myokardinfarktes verbessern kann.de
dc.description.abstractThe circulating biomarker suPAR (soluble urokinase plasminogen activator receptor) is the soluble form of the cell membrane-bound protein uPAR. It is produced by cleavage of membrane-bound uPAR and can be detected in plasma and serum. The suPAR blood level is stable with no diurnal variation and no changes following fasting. It is discussed as a new marker for immune activation and inflammation—pathways, which are important in atherogenesis. Moreover, it has been shown that suPAR is expressed in a variety of cells, which play a critical role in all stages of atherogenesis—from initiation of fatty streaks to progression of atherosclerosis and plaque destabilization. Although results from experimental studies are fairly consistent, equivocal data have been reported from clinical and epidemiological studies . Several studies investigating the association between circulating levels of suPAR and prognosis in patients with heart failure and coronary heart disease (CHD) have reported fairly strong associations; however, in acute coronary syndrome (ACS) subjects, the results have been less clear. Here we evaluate and discuss the diagnostic potential of suPAR levels on top of high-sensitivity troponin I (hs-TnI) in a large cohort of patients with suspected acute myocardial infarction.en
dc.language.isodede
dc.publisherStaats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
dc.rightshttp://purl.org/coar/access_right/c_abf2
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleBestimmung des kombinierten Nutzens von suPAR [löslicher Urokinase-Plasminogen-Aktivator Rezeptor]und Troponin I in der Frühdiagnostik des akuten Myokardinfarktesde
dc.title.alternativeDiagnostic Value of Soluble Urokinase-Type Plasminogen Activator Receptor (suPAR) in Addition to High-Sensitivitiy Troponin I in Early Diagnosis of Acute Myorcardial Infarctionen
dc.typedoctoralThesis
dcterms.dateAccepted2019-10-11
dc.rights.ccNo license
dc.rights.rshttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.bcl44.85 Kardiologie, Angiologie
dc.subject.gndHerzinfarkt
dc.subject.gndBiomarker
dc.subject.gndUrokinase
dc.subject.gndUniversitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
dc.subject.gndTroponin
dc.subject.gndDiagnostik
dc.subject.gndNutzen
dc.type.casraiDissertation-
dc.type.dinidoctoralThesis-
dc.type.driverdoctoralThesis-
dc.type.statusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersion
dc.type.thesisdoctoralThesis
tuhh.opus.id10100
tuhh.opus.datecreation2019-11-08
tuhh.type.opusDissertation-
thesis.grantor.departmentMedizin
thesis.grantor.placeHamburg
thesis.grantor.universityOrInstitutionUniversität Hamburg
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.gvk.ppn1684299969
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:18-101008
item.creatorOrcidDönmez, Günay-
item.creatorGNDDönmez, Günay-
item.languageiso639-1other-
item.fulltextWith Fulltext-
item.advisorGNDKarakas, Mahir (PD Dr.)-
item.grantfulltextopen-
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen
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