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Titel: Redundant nerve roots in lumbar spinal canal stenosis : Clinical significance, predictors and classification
Sonstige Titel: Redundant nerve roots in Patienten mit Spinalkanalstenose : Klinische Bedeutung, Prädiktoren und Klassifikation
Sprache: Englisch
Autor*in: Marques Freitas Simões, Carlos José
Schlagwörter: redundant-nerve-roots; Prädiktoren; klinische Bedeutung; redundant-nerve-roots; meta-analyse; classification; spine; clinical significance
GND-Schlagwörter: Cauda equina; Wirbelkanalstenose; Wirbelsäule; Wirbelsäulenchirurgie; Prognose; Metaanalyse; Klassifikation
Erscheinungsdatum: 2019
Tag der mündlichen Prüfung: 2019-11-19
Zusammenfassung: 
Around 40% of all patients with lumbal spinal stenosis (LSS) that are scheduled for decompression surgery present evidence of redundant nerve roots (RNRs) on their magnetic resonance (MR) images. RNRs are described as elongated and thickened cauda equina nerve roots that are visible in MR images in connection with LSS. Neither the aetiology nor the clinical significance of RNRs is completely understood. An RNRs classification system does not yet exist.
The aims of the work were the following: to investigate the clinical significance of RNRs in patients with LSS; to test for significant predictors of RNRs; and to test the inter-rater and intra-rater reliability of a classification system for RNRs (ASED classification). For this purpose a systematic literature search with meta-analysis and two retrospective cohort studies were carried out.
Based on the results it was concluded that RNRs are a negative prognostic factor in LSS patients. There are multiple factors strongly associated with the presence of RNRs in patients with LSS. LSS severity grade and the number of LSS levels are the strongest predictors of RNRs. Furthermore, the ASED classification for RNRs is reliable and feasible. It should be used to complete the MRI reports of LSS patients with evidence of RNRs.

Bis zu 40% aller Patienten mit lumbaler Spinalkanalstenose (SKS), die eine Dekompressionsoperation benötigen, weisen Redundant Nerve Roots (RNR) in den präoperativen Magnetresonanz (MRT) Bildern auf. RNR werden als verlängerte, verdickte und geschlängelte cauda equina Nerven beschrieben, die im Zusammenhang mit SKS im MRT sichtbar sind. Weder die Ätiologie noch die klinische Bedeutung von RNR sind eindeutig untersucht. Eine Klassifikation für RNR existiert nicht.
Ziele der Arbeit waren: die klinische Bedeutung von RNR zu untersuchen, signifikante Prädiktoren von RNR zu identifizieren und die Reliabilität von einem Klassifikationssystem für RNR zu testen. Für diesen Zweck wurden eine systematische Literaturrecherche mit Metaanalyse und zwei retrospektive Kohort Studien durchgeführt.
Basierend auf die Ergebnisse lassen folgende Schlussfolgerungen ziehen: RNR sind ein negativ prognostischer Faktor für SKS-Patienten. Es gibt multiple Faktoren, welche mit der Entstehung von RNR verbunden sind. SKS-Grad und Anzahl der SKS-Levels waren die stärksten Prädiktoren. Die ASED-Klassifikation ist zuverlässig und einfach zu benutzen. Sie sollte den MRT-Befund von SKS-Patienten ergänzen.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/6118
URN: urn:nbn:de:gbv:18-101775
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Papavero, Luca (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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