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Titel: Akuter Lumengewinn und klinisches Outcome bei Patienten mit Revaskularisation einer Hauptstammstenose nach Läsionsvorbereitung mit einem AngioSculpt-Ballon-Katheter
Sonstige Titel: Acute lumengain and clinical outcome of lesion preparation with the AngioSculpt Scoring Balloon in left main interventions
Sprache: Deutsch
Autor*in: Hansen, Silja
Schlagwörter: Hauptstammstenose; AngioSculpt-Ballon-Katheter; Revaskularisation; Lumengewinn; left main intervention; lesion preparation; AngioSculpt Scoring Balloon
Erscheinungsdatum: 2019
Tag der mündlichen Prüfung: 2019-11-04
Zusammenfassung: 
Das „ALSTER Left Main“- Register untersucht die Sicherheit und Effektivtät initialer Läsionsvorbereitung durch den AngioSculpt Scoring Ballon mit einer Standardmethode, der Provisional T-Technik, und abschließendem Final-Kissing- Maneuver bei elektiven ungeschützten Hauptstammstenosen (ULMI).
Insgesamt erhielten 47 Patienten mit ungeschützten Hauptsatmmstenosen eine perkutane Intervention, entweder mit oder ohne Läsionsvorbereitung durch den ASB-Katheter. Endpunkte waren akuter Lumengewinn und MACCE-Rate in einem Follow-up nach 6 und 12 Monaten.
In beiden Gruppen gab es keine periprozeduralen Ereignisse, wie beispielsweise ein kardiogener Schock, akuter Verschluss oder eine Ruptur eines Gefäßes. Es kam im gesamten Untersuchungszeitraum von 12 Monaten zu keinem STEMI, keinem kardiovaskulären Ereignis oder kardiovaskulären Todesfall. Diese Ergebnisse sprechen, unabhängig von einem statistischen Beweis einer Überlegenheit des Verfahrens gegenüber anderen Techniken, für eine grundsätzlich praktikable Prozedur unter der Gewährleistung der Sicherheit des Patienten.
Die MACCE-Rate ist hauptsächlich auf nicht kardiale Todesfälle zurückzuführen. Das Auftreten von Restenosen (TVR/TLR) mit der Notwendigkeit einer erneuten Revaskularisation war in dieser Patientengruppe gering. Um den Vorteil der Alster- Strategie unter Verwendung des ASB-Katheters gegenüber anderen Methoden statistisch zu belegen, sind größere Patientenzahlen notwendig.
Im direkten Vergleich zwischen den beiden Gruppen wurde bei der ASB-Gruppe in der QCA-Auswertung, sowohl zahlenmäßig als auch prozentual betrachtet, ein besserer Lumengewinn verzeichnet, welcher sich jedoch im T-Test als nicht signifikant darstellte. Auch hier ist für einen statischen Beweis eines signifikanten Unterschiedes eine höhere Anzahl an Patienten notwendig.
Zusammenfassend hat sich die Methode der zusätzlichen Läsionsvorbereitung mit dem ASB-Katheter als praktikabel und sicher herausgestellt.
Bei der Frage, welche Therapieoption für welchen Patienten am besten geeignet
55 ist, sprechen die guten Ergebnisse dieser Arbeit für eine PCI bei Patienten, die ein erhöhtes peri- und postoperatives Risiko aufweisen. Eine perkutane Intervention stellt insbesondere für diese Patienten eine sichere und effektive Alternative zur Bypass-Operation dar.

The ALSTER left main register aimed to prove the safety and efficacy of lesion preparation with the AngioSculpt Scoring Balloon combined with the provisional T- stenting technique and final kissing ballon in unprotected left main stenosis. This kind of technique is not performed yet.
Percutaneous coronary intervention (PCI) were performed, either with or without lesion preparation with ASB, in 47 patients with elective ULMI. Endpoints were acute lumen gain and 6- and 12-month MACCE.
In both groups were no periprocedural or post-interventional complications, such as cardiogenic shock, acute vascular obliterations or dissections. There were no myocard infarction, any cardiogenic event or cardiovascular death. We conclude that the use of ASB in elective ULMI is feasible and safe.
MACCE rates were mainly driven by non cardiogenic death. Low TVR or TLR rates were observed. Larger series are needed to show statistically significant improvement of clinical outcome following ULMI with this strategy.
Lesion preparation with ASB was also shown to lead to an increased numerical lumen gain compared to no-ASB PCI. To show valid statistics higher number of patients are needed.
In conclusion additional lesion preparation with the ASB is feasible and safe.
This technique is an alternative to CABG especially for patients who are not eligible for coronary artery bypass grafting, due to their increased levels of peri- and post-surgical risks.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/6143
URN: urn:nbn:de:gbv:18-102092
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Bergmann, Martin (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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