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Titel: Effektivitäts- und Zufriedenheitsanalyse nach LASIK bei präpresbyopen und presbyopen Patienten nach Implantation einer bifokalen Intraokularlinse (MIOL)
Sonstige Titel: Efficacy and satisfaction analysis according to LASIK in prepresbyopic and presbyopic patients after implantation of a bifocal intraocular lens (MIOL)
Sprache: Deutsch
Autor*in: Setareh Sanj, Maryam
Schlagwörter: Multifokale Intraokularlinsen; Refraktiver Linsenaustausch; Bioptic; Presbyopie; Multifokal intraocular lenses; Clear lens extraction; Bioptics; presbyopia
Erscheinungsdatum: 2019
Tag der mündlichen Prüfung: 2019-11-13
Zusammenfassung: 
Patienten, die sich für einen refraktiven Linsenaustausch (RLA) mit einer MIOL entscheiden, sind in der Regel jünger als Kataraktpatienten und hegen daher eine höhere Erwartung an das postoperative Refraktionsergebnis. Trotz der Fortschritte im Bereich der Biometrie, der Intraokularlinsentechnik und der mikroinzisalen Operationstechniken können Restametropien – meist in Form residualer kornealer Astigmatismen – das postoperative Refraktionsergebnis nach RLA mit MIOL negativ beeinflussen. Bereits geringe Restametropien können die Effektivität von bifokalen MIOL gegenüber monofokalen IOL erheblich reduzieren. In Fällen mit residualer Restametropie kann das Refraktionsergebnis durch Sehhilfen, hornhautchirurgische Maßnahmen oder den Austausch der bifokalen MIOL korrigiert werden. Bei einem residualen kornealen Astigmatismus ≥ 1 D haben sich hornhautchirurgische Maßnahmen, wie die LASIK, als effiziente, sichere und vorhersagbare Verfahren zur Korrektur dieser störenden Restametropie nach RLA mit MIOL bewährt. Trotz der Erfolge ist die LASIK bei präpresbyopen und presbyopen Patienten häufiger mit Risiken verbunden als bei jungen LASIK-Patienten. Gründe hierfür sind vor allem die reduzierte Tränenbildung und das Auftreten ophthalmologischer sowie systemischer Erkrankungen im höheren Alter, die das postoperative Refraktionsergebnis verschlechtern können. Ziel dieser Arbeit ist es, die Effektivität der LASIK nach RLA mit asphärischen, refraktiv-diffraktiven MIOL zu analysieren. Darüber hinaus soll die Studie prüfen, ob LASIK die Zufriedenheit der Patienten nach RLA mit bifokalen MIOL verbessern kann und inwiefern die Zufriedenheit mit den objektiven Diagnostikparametern übereinstimmt. Die Ermittlung der Qualität der RLA mit MIOL und LASIK sowie die subjektive Zufriedenheit der Patienten sollen einen Beitrag zur Optimierung der Patientenversorgung in unserem Zentrum und zur Versorgungsforschung im Allgemeinen leisten.

Patients who decide for clear lens extraction (CLA) with MIOL are usually younger than cataract patients and therefore they have a higher expectation of the postoperative refraction. Despite advances in biometry, intraocular lens technology and micro-incisal surgery techniques, residual ametropia - usually residual corneal astigmatism - can still appear after RLA with MIOL and have a negative impact on postoperative refraction results. Even small residual ametropia can significantly reduce the efficacy of bifocal MIOL compared to monofocal IOL. In case of a residual ametropia, the refraction can be corrected by using visual aids, corneal surgery or the exchange of the bifocal MIOL. Corneal surgery, such as LASIK, has proven to be an efficient, safe and predictable method to correct residual corneal astigmatism ≥ 1 D after RLA with MIOL. Despite the success, LASIK in prepresbyopic and presbyopic patients is associated with higher risks than in young LASIK patients. This is due to a reduced tear formation and the appearance of ophthalmological and systemic diseases in higher age, which can worsen the postoperative refraction result. The aim of this work is to analyze the efficacy of LASIK after RLA with an aspherical, refractive-diffractive MIOL. In addition, the study is to examine whether LASIK can improve patient satisfaction after RLA with bifocal MIOL and to what extent the satisfaction corresponds to the objective diagnostic parameters. The determination of the quality of LASIK after RLA with MIOL as well as patient satisfaction shall contribute to optimize patient care in our center and health care research in general.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/6158
URN: urn:nbn:de:gbv:18-102319
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Katz, Toam (PD Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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