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Titel: Einige philosophische Grundlagen der Humanistischen Psychologie von Carl Rogers unter besonderer Berücksichtigung der Phänomenologie Edmund Husserls und des Kritischen Personalismus William Sterns
Sonstige Titel: Some philosophical foundations of Carl Rogers' humanistic psychology with particular consideration of Edmund Husserls phenomenology and William Sterns critical personalism
Sprache: Deutsch
Autor*in: Lehmann-Muriithi, Kolja
Schlagwörter: Carl Rogers; Edmund Husserl; William Stern; Kritischer Personalismus; Personzentriert; Klientenzentriert; Quantenbiologie; Carl Rogers; Edmund Husserl; William Stern; person centred therapy; phenomenology; critical personalism; holism; freedom; self determination
GND-Schlagwörter: Person; Personalismus; Nichtdirektive Psychotherapie; Gesprächstherapeut; Phänomenologie; Methodologie; Wissenschaftstheorie
Erscheinungsdatum: 2015
Tag der mündlichen Prüfung: 2013-10-02
Zusammenfassung: 
Die Humanistische Psychologie in ihrer Personzentrierten Ausprägung durch Carl Rogers wird in dieser Arbeit auf ihre philosophischen Grundlagen hin untersucht. Das ihr zugrundeliegende Menschenbild, welches die Möglichkeit der selbstbestimmten Entwicklung der Person betont, und die in ihr zur Anwendung kommende phänomenologisch geprägte Methodologie werden dargestellt und auf ihre philosophischen Fundamente zurück geführt. Im Zusammenhang mit diesen methodologischen und anthropologischen Fragen wird ausgiebig Bezug genommen auf die Phänomenologie Edmund Husserls und den Kritischen Personalismus William Sterns, die als geeignete Fundamente zur Begründung der Methode und des Menschenbildes des Personzentrierten Ansatzes herausgestellt werden. Die Betrachtung der Idee des Holismus in Bezug auf den Menschen, also der Ganzheitlichkeit der Person, wird sowohl im teleologischen Holismus des Kritischen Personalismus William Sterns als auch im ähnlichen Menschenbild der Humanistischen Psychologie entdeckt, herausgearbeitet und in historische und inhaltliche Beziehung gesetzt zur Organismischen Biologie und ganzheitlichen Systemtheorie. Die Frage nach der Vereinbarkeit von persönlicher Freiheit und Selbstbestimmung und einer auf Wissenschaft basierenden Weltsicht wird unter Verweis auf die Idee der Negentropie offener Systeme und die moderne Physik der Quantentheorie positiv beantwortet. Das freiheitliche Menschenbild und die phänomenologisch geprägte Methode des Personzentrierten Ansatzes werden als systematisch über deren gemeinsamen teleologischen Charakter miteinander verbunden dargestellt.

Humanistic psychology, in particular the person centred approach of Carl Rogers, is scrutinized with regard to its philosophical foundations. Its phenomenologically inclined methodology and its view of the person as a self determined holistic being is detailed and related to Edmund Husserl's phenomenology and the teleological holism of William Stern's critical personalism. The concept of a holistic anthropological view is further underscored with recourse to the idea of negentropy in open systems stemming from organismic biology and systems theory. This and the recourse to modern physics, in particular quantum mechanics, serves to support the humanistic assumption that freedom of the person and a scientific view do not contradict each other. The humanistic view of the person and the phenomenological method are shown to be related inherently by their teleologic nature.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/6344
URN: urn:nbn:de:gbv:18-71359
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Schmale, Hugo (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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