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Titel: Elektrische Kardiometrie™ als noninvasives HZV-Monitoringverfahren in der Neonatologie und pädiatrischen Intensivmedizin : ein Methodenvergleich
Sonstige Titel: Electrical Cardiometry™ for non-invasive cardiac output monitoring in neonatology and pediatric intensive care patients
Sprache: Deutsch
Autor*in: Obrecht, Denise
Schlagwörter: elektrische Kardiometrie; Pädiatrie; Neonatologie; Herzzeitvolumen; electrical cardiometry; cardiac output; pediatric intensive care; neonatology
Erscheinungsdatum: 2015
Tag der mündlichen Prüfung: 2015-11-11
Zusammenfassung: 
Die Elektrische Kardiometrie™ (EV) ist eine Art von Impedanzkardiographie. Diese ist ein nicht-invasives und kontinuierliches Verfahren zur Herzzeitvolumenmessung, bei der mittels eines speziellen Algorithmus aus der transkutan ableitbaren, pulssynchronen Widerstandsänderung eines elektrischen Wechselstroms über dem Thorax das linksventrikuläre Schlagvolumen und Herzzeitvolumen errechnet wird.
Diese Arbeit vergleicht das ermittelte Herzzeitvolumen der Elektrische Kardiometrie™ (EV) mit dem der transthorakalen Echokardiographie (TTE) bei neonatologischen und pädiatrischen Intensivpatienten in einer prospektiven monozentrische Studie. Dazu wurden simultane, gepaarte, linksventrikuläre Schlagvolumenmessungen mittels EV mit einem AESCULON® Monitor und mittels TTE durchgeführt. Die Schlagvolumenmessungen mittels TTE erfolgten entweder über das Zeitintegral der Flussgeschwindigkeit über die Aortenklappe (VTI) oder volumetrisch über den M-Modus (MM). Die Übereinstimmung der im Methodenvergleich EV versus TTE gemessenen Werte wurden mittels Bland-Altman Analyse ausgewertet, wobei als Nullhypothese (H0) ein Bias unter 10% und ein mittlerer prozentualer Fehler (MPE) von unter 30% postuliert wurden. Außerdem wurden Einflussfaktoren auf die Messungen analysiert.
Es wurden 72 Patienten (Alter: 2 Tage und 17 Jahren; Gewicht: 0,8 bis 86 kg) eingeschlossen. Die Patienten wurden in Subgruppen unterteilt: Organtransplantation (OTx, n = 28), Sepsis oder Organversagen (SEPSIS, n = 16), neurologisch erkrankte Patienten (NEURO, n = 9) und Frühgeborenen (PREM, n = 26).
Für die Gesamtkohorte wurde im Vergleich EV versus TTE (VTI) ein Bias / MPE von 7,8% / 26,2% bestimmt. Dies entspricht damit einer Übereinstimmung der Methoden EV und TTE (VTI). Allerdings zeigte die Analyse der Subgruppen, dass nur die Untergruppen OTx, NEURO und SEPSIS innerhalb der Grenzen der H0 lagen, während für die Subgruppe PREM aufgrund eines höheren Bias / MPE keine formale Übereinstimmung zwischen EV und TTE (VTI) bestand. Für die Gesamtkohorte wurden im Vergleich EV versus TTE (MM) bei einem Bias von 8,1% und einem MPE von 37,3% die Ansprüche der Nullhypothese aufgrund des höheren MPE nicht erfüllt. Hierbei lagen die Ergebnisse der Subgruppen OTx und NEURO im Bereich der H0. PREM und SEPSIS befanden sich jedoch außerhalb des zu akzeptierenden Bereichs.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/6547
URN: urn:nbn:de:gbv:18-76443
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Singer, Dominique (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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