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Titel: Retrospektive Analyse von Sofortversorgungen im zahnlosen Kiefer auf XiVE®-Implantaten
Sonstige Titel: Retrospective analysis of immediately loaded XiVE®-implants in the edentulous jaw
Sprache: Deutsch
Autor*in: Wahidi, Aria Delbar
Schlagwörter: Sofortversorgung; zahnlos; Sofortimplantation; Sofortbelastung; XiVE®; immediate loading; edentulous; immediate implantation; XiVE®
GND-Schlagwörter: Implantat
Erscheinungsdatum: 2015
Tag der mündlichen Prüfung: 2016-04-27
Zusammenfassung: 
In der dentalen Implantologie galt lange Zeit eine drei- bis sechsmonatige belastungsfreie Einheilphase als Grundvorrausetzung für eine erfolgreiche Osseointegration. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass unter Beachtung bestimmter Kriterien auch mit kürzeren Einheilzeiten und sogar Sofortversorgungen optimal zufriedenstellende Resultate erzielt werden können.
Ziel dieser Studie war die Evaluation des klinischen Erfolges der XiVE®-Implantate im zahnlosen Kiefer mit Sofortversorgung. Dabei wurden die Erfolgsraten sowie das periimplantäre Knochenniveau der untersuchten Patienten beurteilt.
Für diese retrospektive Studie wurden die Daten von 154 Implantaten, inseriert bei vierundzwanzig zahnlosen Patienten im Alter von 53 bis 89 Jahren, anonymisiert ausgewertet. Alle Patienten wurden anhand eines standardisierten chirurgisch-prothetischen Protokolls für Sofort- und Spätimplantationen mit Sofortversorgung behandelt (55 Sofort- und 99 Spätimplantationen). Die Sofortversorgung aller Implantate erfolgte postoperativ mit „chair-side“-Provisorien aus Kunststoff. Aus funktionellen und ästhetischen Gründen wurden diese bei jedem Patienten verblockt, das heißt alle Implantate wurden gegeneinander über das Provisorium stabilisiert.
Die Nachbeobachtungszeit der Implantate lag zwischen einem und acht Jahren. Das periimplantäre Knochenniveau über den gesamten Beobachtungszeitraum der Implantate wurde durch Ausmessung des röntgenlogischen Knochenniveaus bestimmt.
148 von 154 Implantaten waren erfolgreich (Überlebensrate 96 %). Es zeigt sich keine statistische Signifikanz bezüglich des periimplantären Knochenabbaus für den Implantationszeitpunkt, die peri- und präimplantäre Augmentation, die Implantationsregion, die Implantatlänge, den Implantatdurchmesser und die Art der prothetischen Versorgung. Insgesamt lässt sich nur eine Veränderung des röntgenologischen Knochenniveaus über die Zeit feststellen, der sich in einem minimalen linearen Abfall des röntgenologischen Knochenniveaus über den gesamten Untersuchungszeitraum darstellt lässt (0.3 mm nach 60 Monaten Belastung).
Diese Erfolgsrate bestätigt eine Gleichwertigkeit von Sofort- und Spätversorgung dentaler Implantate im zahnlosen Kiefer.

Immediate loading of dental implants has been proven to be feasible in partially edentulous jaws. The purpose of this retrospective investigation was to assess feasibility of immediate loading of dental implants in edentulous jaws. A total of 24 patients aged between 53 and 89 years received a total of 154 implants in their edentulous maxillae or mandibles. Among them, 55 were set in fresh extracted sockets and 99 in consolidated alveolar bones. The implants were provisionally managed with chair-side made provisional resin bridges and exposed to immediate loading. Implants were followed up for 1 - 8 years, including radiographic imaging. Marginal bone levels were evaluated based on radiographic imaging. 148 out of the 154 implants survived over the follow-up period of 1 to 8 years, giving a survival rate of 96%. Time or region of the implantation, pre-implant augmentation, length and diameter of the implants had no statistically significant influence on the survival or the success rate. The marginal bone level remained stable with only minimal loss of 0.3 mm after 60 months of loading. With the limitations of this study, immediate loading is feasible for dental implants in edentulous jaws.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/6730
URN: urn:nbn:de:gbv:18-78887
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Smeets, Ralf (Prof. Dr. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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