
Titel: | Reale Kostenanalyse beim elektiv oder rupturiert versorgten Bauchaortenaneurysma mit operativer oder endovaskulärer Intervention | Sprache: | Deutsch | Autor*in: | Standl, Theresa Simone | Schlagwörter: | Bauchaortenaneurysma; Ruptur; Kostenanalyse; endovaskuläre und operative Versorgung; AAA | Erscheinungsdatum: | 2016 | Tag der mündlichen Prüfung: | 2016-07-18 | Zusammenfassung: | Im Mittelpunkt dieser Arbeit stand die Kostenanalyse bei der endovaskulären oder operativen Behandlung eines Bauchaortenaneurysmas im elektiven oder rupturierten Stadium. Es wurde in Untergruppen unterteilt und gleiche Indikation und variierende Methode bzw. gleiche Methode und unterschiedliche Indikation einander gegenübergestellt. Als Datenquelle diente ein 194 Personen umfassendes Patientenkollektiv. Bei EVAR wurden standardisierte Stents einbezogen, fenestrierte Stents wurden getrennt betrachtet. Es ergaben sich signifikante Kostenunterschiede, bezüglich des stationären Aufenthalts, beim Vergleich von rAAA (8627,98 Euro) zu eAAA (4359,87 Euro). Auch bei der Gegenüberstellung von eOAR (6383,13 Euro) und eEVAR (3250,35 Euro) und von rOAR (9569,35 Euro) und eOAR (6383,13 Euro) zeigten sich signifikante Kostenunterschiede (p < 0,05). Die Interventionskosten anbelangend, war die Versorgung bei eAAA (10523,17 Euro) signifikant (p < 0,05) kostenintensiver als bei rAAA (8356,33 Euro). Ebenso ergaben sich, sowohl bei eEVAR (11932,18 Euro) gegenüber eOAR (7953,79 Euro), als auch bei rEVAR (12847,51 Euro) gegenüber rOAR (6801,68 Euro) signifikante Unterschiede (p < 0,05). Da Stentprothesen höhere Kosten generierten. Beim Vergleich von eOAR (7953,79 Euro) und rOAR (6801,68 Euro) bzw. eEVAR (11932,18 Euro) und rEVAR (12847,51 Euro) war der Eingriff im Rupturstadium jeweils signifikant teurer (p < 0,05). Bezüglich der Gesamtkosten ließ sich bei der Gegenüberstellung von eOAR (14336,92 Euro) und eEVAR (15182,53 Euro) ein signifikanter Kostenunterschied (p < 0,05) erkennen. Beim Vergleich von eEVAR (15182,53 Euro) und rEVAR (18755,96 Euro) war die rEVAR signifikant kostenintensiver (p < 0,05). Abschließend lässt sich sagen, dass Ruptur und/ oder operative Methode einen längeren Aufenthalt, insbesondere auf der Intensivstation, nach sich zogen und höhere stationäre Kosten erzeugten. Allerdings generierten endovaskuläre Eingriffe signifikant höhere Interventionskosten und daher konnte kein klarer kostenspezifischer Benefit, die Gesamtkosten anbelangend, einer der beiden Techniken zugesprochen werden. |
URL: | https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/6890 | URN: | urn:nbn:de:gbv:18-80913 | Dokumenttyp: | Dissertation | Betreuer*in: | Debus, Eike Sebastian (Prof. Dr.) |
Enthalten in den Sammlungen: | Elektronische Dissertationen und Habilitationen |
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Dissertation.pdf | 7d19ecbecbb70f8f98f0209c56acfee0 | 359.76 kB | Adobe PDF | Öffnen/Anzeigen |
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