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Titel: Retrospektive Analyse der Induktionschemotherapie nach dem TPF Schema bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals Tumorpatienten in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf
Sonstige Titel: Induction chemotherapy (ICT) with TPF-protocol for locally advanced head and neck cancer as an individual treatment approach – retrospective survival analysis at University medical center Hamburg-Eppendorf
Sprache: Deutsch
Autor*in: Girke, Jessica
Schlagwörter: TPF-Schema; ICT; induction chemotherapy; ICT; TPF-protocol; advanced head and neck cancer
GND-Schlagwörter: Induktionstherapie; Hals-Nasen-Ohren-Tumor
Erscheinungsdatum: 2016
Tag der mündlichen Prüfung: 2016-10-10
Zusammenfassung: 
Diese Dissertation analysiert retrospektiv eine Induktionschemotherapie nach dem TPF-Schema bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
Das Kollektiv besteht aus 23 Patienten, die an einem fortgeschrittenen Tumor des Hals-Nasen-Ohren-Traktes erkrankt sind. Behandelt wurde initial mit einer Induktionschemotherapie bestehend aus Taxan, Platin und 5-FU gefolgt von einer Anschlussbehandlung. Diese konnte aus einer alleinigen Radiatio, einer Radiochemotherapie, einer Radioimmuntherapie, einer alleinigen Chemotherapie oder einer Salvage OP bestehen.
Es zeigte sich eine Vollremission bei 34,8% des Kollektivs nach der ICT; ein positives Ansprechen konnte in 91% der Fälle verzeichnet werden. Nach der Anschlusstherapie ergab sich ein positives Ansprechen von 82,6%; die Rate an diagnostizierten Vollremissionen erhöhte sich nach der gesamten Therapie auf 60,9%.
Vier Patienten sind während des Follow-up tumorbedingt verstorben. Insgesamt sind in unserem Patientenkollektiv sechs Todesfälle zu verzeichnen. Das 3-Jahres Gesamtüberleben beträgt 78,5% bei einem mittleren Follow-up von 37,4 Monaten. Die Ansprechraten sowie das Nebenwirkungsprofil unserer Studie sind mit den Ergebnissen großer, randomisierter Studien vergleichbar. In unserer Studie kann aber aufgrund des relativ kleinen Patientenkollektives von keiner Signifikanz ausgegangen werden.

Insgesamt zeigen unsere Ergebnisse aus diesem kleinen Kollektiv, dass die Induktionschemotherapie nach TPF-Schema bei der Primärbehandlung von fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren auch in individuellen Fällen außerhalb von Studien trotz heterogener Schemata gut durchführbar ist und vergleichbar gute Therapieerfolge erzielt.

We performed a retrospective analysis on 23 patients with locally advanced HNSCC who underwent inductionchemotherapy with TPF protocol during 2008 and 2012 at University medical center Hamburg-Eppendorf.

The inductionchemotherapy was followed by a radiation alone, chemoradiation, or salvage surgery. After ICT, complete remission was shown in 34.8% in our collective; a positive response could be seen in 91%. After final therapy the complete remission rate raised to 60.9%; positive response was 82.6% overall.
Six patients died during follow-up, four of them died from cancer. 3-year overall survival was 78.5% by a median follow-up of 37.4 months.

In summary, despite the small cohort, our outcomes were similar to several large randomized trials. Documented type of toxicities were comparable to literature, however grading was less severe and no incidence of death occurred under our treatment. In our experience, ICT is feasible for selected patients as an individualized therapy approach.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/6920
URN: urn:nbn:de:gbv:18-81371
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Knecht, Rainald (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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