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Titel: The Political Role of Multinational Corporations in Global Supply Chains – Examining the Legitimacy, Challenges and Prospects of Multi-Stakeholder Initiatives
Sonstige Titel: Die politische Rolle multinationaler Unternehmen in globalen Lieferketten - Eine Untersuchung zu Herausforderungen, Chancen und der Legitimität von Multi-Stakeholder Initiativen
Sprache: Englisch
Autor*in: Huber, Kristin Elisabeth
Schlagwörter: Globale Lieferkette; Mulit-stakeholder Initiative; Multinational Corporation; Global Supply Chain; Multi-Stakeholder Initiative; Corporate social responsibility; Legitimacy
GND-Schlagwörter: Multinationales Unternehmen; Legitimität; Governance
Erscheinungsdatum: 2018
Tag der mündlichen Prüfung: 2017-11-23
Zusammenfassung: 
Over the past two decades, multi-stakeholder initiatives (MSIs) have become a central governance mechanism in the global economy. MSIs can be defined as institutions that bring mostly multinational corporations (MNCs) together with stakeholders from different spheres of society, such as civil society organizations, academia and governmental agencies to collectively address and regulate social and environmental issues that exist along global supply chains. The increasing engagement of businesses and civil society organizations as private actors in transnational governance has led to an intense debate in the literature on the responsibilities and legitimacy of businesses as political actors in transnational governance.
This cumulative dissertation addresses the political role that MNCs assume in the context of global supply chains by examining the legitimacy, challenges and prospects of MSIs as private governance institutions. Focusing on social aspects of transnational business conduct, MSIs are addressed on multiple levels of analysis ranging from the micro-level of the individuals and organizations that engage with each other in an MSI, to the macro-level of complex regulatory systems in which MSIs interact with each other and other actors and institutions.
The findings of the four dissertation papers highlight both prospects and challenges that are associated with MSIs and suggest that MSIs are no panacea for solving social and environmental problems that exist along global supply chains. Instead, this dissertation suggests that whether MSIs can be considered as legitimate and effective governance institutions critically depends not only on how MSIs are managed internally but also on how MSIs manage their external interactions with other actors and initiatives. By advancing both the theoretical and empirical knowledge about MSIs as institutional arrangements for the regulation of societal issues in supply chains, this dissertation contributes to the current literature and debate on MSIs and the political role of corporations.

Multi-Stakeholder-Initiativen (MSIs) haben sich über die letzten zwei Jahrzehnte als ein zentrales Regulierungsinstrument in der globalen Wirtschaft etabliert. MSIs können als Institutionen definiert werden, die überwiegend multinationale Unternehmen (MNU) mit Akteuren vor allem aus der Zivilgesellschaft, aber auch aus der Wissenschaft oder Regierungsorganisationen, zusammenbringen, um soziale und ökologische Probleme, die in globalen Lieferketten bestehen, gemeinsam zu regulieren. Das zunehmende Engagement privatwirtschaftlicher Akteure und zivilgesellschaftlicher Organisationen in der Regulierung von sozialen und ökologischen Aspekten im transnationalen Raum hat in der Literatur eine intensive Debatte über die Verantwortung und Legitimität von Unternehmen als politische Akteure angestoßen.
Ausgehend von dieser Debatte untersucht die vorliegende kumulative Dissertation die politische Rolle, die MNUs übernehmen, sobald diese selbstregulierend tätig werden, und widmet sich insbesondere der Legitimität sowie den Chancen und Grenzen von MSIs als Regulierungsinstrument der globalen Wirtschaft. Die Arbeit fokussiert dabei auf soziale Aspekte des internationalen Wirtschaftens und analysiert MSIs auf unterschiedlichen Ebenen: von der Mikroebene der Einzelpersonen und Organisationen, die sich in einer MSI engagieren, bis hin zur Makroebene komplexer Regulierungssysteme, in denen MSIs mit anderen Akteuren und Institutionen interagieren.
Die vier Papiere der Dissertation heben sowohl Chancen als auch Grenzen hervor, die mit MSIs als Regulierungsinstrumente verbunden sind und zeigen auf, dass MSIs kein Allheilmittel zur Lösung von Problemen in globalen Lieferketten sind. Ob und inwieweit MSIs als legitime und effektive Institutionen für die Regulierung sozialer Belange im Zusammenhang mit globalen Lieferketten betrachtet werden können hängt vielmehr davon ab, wie MSIs intern geleitet werden und wie MSIs mit anderen Akteuren und Initiativen interagieren. Die vorliegende Dissertation trägt mit diesen Ergebnissen zur aktuellen Literatur und Diskussion über MSIs und die politische Rolle von Unternehmen in globalen Lieferketten bei.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/7531
URN: urn:nbn:de:gbv:18-89493
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Gilbert, Dirk Ulrich (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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