Volltextdatei(en) vorhanden
Titel: Vaskuläre Heilungsprozesse nach Stentimplantation : OCT-Analyse der Strutapposition und Neointima
Sonstige Titel: Vascular healing after stent implantation : OCT analysis of strut apposition and neointima
Sprache: Deutsch
Autor*in: Lesche, Felix
Schlagwörter: greyscale signal intensity; Malapposition; beschichteter Stent; unbeschichteter Stent; greyscale signal intensity; Malapposition; drug eluting stent; bare metal stent
GND-Schlagwörter: Stent; Optische Kohärenztomografie; Strut; Heilung; Neointima
Erscheinungsdatum: 2017
Tag der mündlichen Prüfung: 2017-11-29
Zusammenfassung: 
Mit Hilfe der optischen Kohärenztomographie (OCT) steht ein Bildgebungsverfahren zur Verfügung, mit der sich die Endothelialisierung der Stents in vivo messen lässt. Durch Aufarbeitung der Messdaten und Berechnung der Signalintensität (GSI-Wert) ist es damit möglich, zwischen reifer und unreifer Neointima zu unterscheiden.
In der vorliegenden Arbeit wurden zwei DES hinsichtlich ihrer Endothelialisierung mit Neointima im zeitlichen Verlauf miteinander verglichen. Dabei wurden 54 Zotarolimus freisetzende Stents (ZES) 43 Orsiro Sirolimus freisetzenden Stents (OSES) gegenübergestellt und die Ergebnisse in Korrelation zum klinischen Outcome der Patienten dieser Arbeit sowie großer Studien dargelegt. Es konnte dabei kein signifikanter Unterschied in der Zunahme der reifen Neointima zwischen beiden
DES im zeitlichen Verlauf nachgewiesen werden. Beide DES zeigten eine schnelle Endothelialisierung mit reifer Neointima bereits kurze Zeit nach Implantation. Der ZES zeichnet sich durch eine signifikante Zunahme der reifen Neointima innerhalb
des Untersuchungszeitraums aus, die beim O-SES nicht nachgewiesen werden konnte. Dies könnte mit der unterschiedlichen Freisetzungskinetik der Pharmaka zusammenhängen. Das klinische Outcome der Patienten zwölf Monate nach Stentimplantation ist zwischen beiden Untersuchungsgruppen vergleichbar. Die ermittelten OCT-Daten sind für das Outcome der Patienten repräsentativ und lassen sich gut in die aktuelle Studienlage einfügen.

With the usage of optical coherence tomography (OCT), an imaging method is available, thus providing the ability to measure the endothelialization of stents in vivo. By working up the measurement data and calculation of gray-scale signal intensity (GSI values), it is now possible to distinguish between mature and immature newly formed intima over the stent. In the present work, two DES were compared over time with respect to their endothelialization with neointima. Fifty-four zotarolimus eluting stents (ZES) were opposed with forty-three Orsiro Sirolimus eluting stents (O-SES). The results were set in correlation with the clinical outcome of the patient groups in this work as in large study groups. Therefore, no significant differences in the increase of mature neointima over time were observed in the inter-group comparison. Both DES showed a rapid endothelialization with mature neointima shortly after implantation. The ZES is characterized by a significant increase in mature neointima within the study period, whereas the O-SES showed no significant differences. This may be related to the different release kinetics of the drugs. After twelve months of stenting, the clinical outcome of the patients is comparable between the two study groups. The OCT data obtained are representative for the outcome of the patients and can be easily integrated into the current study situation.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/7547
URN: urn:nbn:de:gbv:18-89714
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Bergmann, Martin W. (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat  
Dissertation.pdf3.25 MBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen
Zur Langanzeige

Diese Publikation steht in elektronischer Form im Internet bereit und kann gelesen werden. Über den freien Zugang hinaus wurden durch die Urheberin / den Urheber keine weiteren Rechte eingeräumt. Nutzungshandlungen (wie zum Beispiel der Download, das Bearbeiten, das Weiterverbreiten) sind daher nur im Rahmen der gesetzlichen Erlaubnisse des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) erlaubt. Dies gilt für die Publikation sowie für ihre einzelnen Bestandteile, soweit nichts Anderes ausgewiesen ist.

Info

Seitenansichten

55
Letzte Woche
Letzten Monat
geprüft am 10.04.2021

Download(s)

70
Letzte Woche
Letzten Monat
geprüft am 10.04.2021
Werkzeuge

Google ScholarTM

Prüfe