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Titel: Die Pin-Up Glottoplasty : Eine Machbarkeitsstudie
Sonstige Titel: Pin-up Glottoplasty : Feasibility Study of a Novel Approach Medializing or Lateralizing Immobile Vocal Folds
Sprache: Deutsch
Autor*in: Nießen, Almut
Schlagwörter: Stimmlippenmedialisierung; Stimmlippenlateralisierung; Laryngeal Framework Surgery; Laryngeal framework surgery; Vocal fold medialization; Vocal fold lateralization; Voice; Compromised airway
GND-Schlagwörter: Medizin; Phoniatrie; Stimme; Stimmband; Kehlkopfchirurgie; Medialisierung; Operation; Feasibility-Studie; Atemwege
Erscheinungsdatum: 2018
Tag der mündlichen Prüfung: 2018-06-26
Zusammenfassung: 
Die Prinzipien einer Stimmlippenmedialisierung haben sich in den letzten hundert Jahren kaum verändert. Hier soll eine Machbarkeitsstudie für einen komplett neuen Zugang zur Stimmlippenmedialisierung bzw. -lateralisierung stillstehender Stimmlippen präsentiert werden.
Die Methode wurde an zwanzig unfixierten menschlichen Kehlkopfpräparaten getestet, indem eine 21G-Nadel durch eine anteriore Bohrung im Schildknorpel in die Stimmlippe eingeführt wurde. Diese wurde damit entweder medialisiert oder lateralisiert und hinter dem Proc. vocalis im posterioren Ringknorpel fixiert.
Durch die anteriore und posteriore Fixation der Nadel wird die Stimmlippe in der neuen Lage fixiert.
Die Nadelposition wurde vor und nach der Medialisierung bzw. Lateralisierung sowohl visuell als auch dreidimensional mittels DVT kontrolliert.
Es ist möglich, eine stillstehende Stimmlippe im Kehlkopfpräparat ohne Schädigung der endolaryngealen Mukosa auf diese Weise entweder zu medialisieren oder zu lateralisieren. Allerdings muss die Position der anterioren Bohrung sorgfältig gewählt werden, um die Nadel posterior in der Lamina des Ringknorpels fixieren zu können.
In künftigen Studien müssen geeignete Materialien, die die Nadel in vivo ersetzen können, untersucht werden.

Principles in medializing and lateralizing vocal folds haven’t changed a lot in the last decades. We want to present here a completely new approach for medializing and lateralizing immobile vocal folds.
Twenty native human larynges were prepared and a 21G needle inserted into the vocal fold medializing (or, in other cases, lateralizing) it and fixing the needle in the cricoid cartilage posterior of the vocal process. The anterior and posterior fixation points of the needle allow for a stable positioning of the needle which we consider necessary in cases of medialization or lateralization, respectively. The needle position was examined visually as well as three-dimensionally via CBCT.
It is possible to medialize a vocal fold in a cadaveric larynx without mucosa damage, but the position of the frontal drill hole has to be chosen carefully as to be able to fix the needle in the cricoid cartilage at the back.
In future studies suitable materials have to be determined; possible material choices in place of the needle need to be carefully considered.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/7791
URN: urn:nbn:de:gbv:18-92568
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Hess, Markus (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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