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Titel: Stress effects on memory and emotion : genetic differences in resilience and vulnerability
Sonstige Titel: Stresseffekte auf Gedächtnis und Emotion : genetische Unterschiede in Resilienz und Vulnerabilität
Sprache: Englisch
Autor*in: Wirz, Lisa
Schlagwörter: Stress; Memory; Genetics; Affect
GND-Schlagwörter: Stress; Gedächtnis; Genetik; Affekt
Erscheinungsdatum: 2018
Tag der mündlichen Prüfung: 2018-08-01
Zusammenfassung: 
Stress is one of the leading contributors to psychiatric disorders. Though experienced by all of us at some point in life, several factors contribute to relative vulnerability and resilience, making some individuals sick while others manage to cope with the stressor and stay healthy. A stressful encounter sets a variety of processes in motion, all of which act on behalf of adaptive responding to the stressor. Importantly, individual differences influence these processes. A highly relevant factor contributing to these individual differences is genetic variability. Polymorphisms in the genes coding for the α2B-adrenergic receptor, the mineralocorticoid receptor and the cannabinoid receptor type 1 were found to modulate the effects of stress on affective processing and memory. Specifically, reduced noradrenergic signaling as well as increased functionality of the mineralocorticoid and cannabinoid receptors may promote appropriate regulation of negative affect, incorporation of the stressful encounter into autobiographical memory and engagement of habit memory to save cognitive resources and prevent performance deficits under stress. Therefore, polymorphisms mediating these effects may contribute to a certain level of resilience against stress-related psychopathologies.

Stress ist einer der führenden Risikofaktoren für die Entwicklung psychiatrischer Erkrankungen. Obwohl wir alle im Laufe unseres Lebens Stress erfahren, tragen verschiedene Faktoren zu relativer Vulnerabilität und Resilienz bei. Stress setzt eine Vielzahl adaptiver Prozesse in Gang, welche durch individuelle Unterschiede beeinflusst werden. Ein hoch relevanter Faktor, welcher zu diesen individuellen Unterschieden beiträgt, ist genetische Variabilität. Die experimentellen Untersuchungen dieser Arbeit ergaben, dass Polymorphismen in den Genen, welche die α2B-adrenergen Rezeptoren, die Mineralocorticoid Rezeptoren und die Cannabinoid Rezeptoren Typ 1 kodieren, Stresseffekte auf die emotionale Verarbeitung und das Gedächtnis modulieren. Im Einzelnen zeigte sich, dass sowohl reduzierte noradrenerge Signalweiterleitung, als auch erhöhte Mineralocorticoid und Cannabinoid Rezeptor Funktionalität möglicherweise die angemessene Regulierung negativer Emotionen, die Einbettung der Erfahrung in das autobiographische Gedächtnis und die Nutzung habitueller Systeme unter Stress fördern. Aus diesem Grund tragen die Polymorphismen, welche diese Effekte vermittelten, möglicherweise zu einem gewissen Grad an Resilienz gegen Stress-induzierte Psychopathologien bei.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/7797
URN: urn:nbn:de:gbv:18-92641
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Schwabe, Lars (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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