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Titel: Einfluss von ICAM1, ICAM2 und BCAM auf die Metastasierung und die Prognose des Ovarialkarzinoms
Sprache: Deutsch
Autor*in: Kelle, Nicole
Schlagwörter: Tumorprogression; Adhäsionsmolekül
GND-Schlagwörter: Eierstockkrebs; Metastase; Tumor
Erscheinungsdatum: 2018
Tag der mündlichen Prüfung: 2019-01-21
Zusammenfassung: 
Die schlechte Prognose des Ovarialkarzinoms ist vor allem durch die frühzeitige peritoneale Metastasierung und die hohe Rezidivrate zu erklären. Untersuchungen der Arbeitsgruppe von Frau Dr. rer. nat. Oliveira-Ferrer legten die Vermutung nahe, dass die Adhäsionsmoleküle ICAM1, ICAM2 und BCAM eine wichtige Rolle bei der Metastasierung der Ovarialkarzinomzellen spielen. Der Einfluss dieser Moleküle auf die Metastasierung und die Prognose des Ovarialkarzinoms wurden in dieser Arbeit durch immunhistochemische Untersuchungen und Western-Blot-Analysen genauer untersucht.
In dieser Arbeit konnte erstmals gezeigt werden, dass ICAM1 signifikant mit dem FIGO-Stadium und in einer anderen Einteilung des Kollektivs auch signifikant mit dem Nodal- und dem Metastasenstatus korreliert. Somit ist davon auszugehen, dass ICAM1 in der Tat eine Rolle spielt bei der Metastasierung von Tumorzellen des Ovarialkarzinoms. Ein Einfluss auf die Prognose konnte jedoch nicht festgestellt werden.
BCAM hingegen beeinflusst weder die Metastasierung noch die Prognose des Ovarialkarzinoms. Die Untersuchungen konnten allerdings zeigen, dass die Expressionswerte von BCAM mit zunehmender Malignität in den Tumorzellen ansteigen. Rezidivtumoren weisen signifikant höhere Werte auf als Primärtumoren und diese wiederum signifikant höhere Werte als Borderline-Tumoren.
Die Rolle von ICAM2 bleibt weiterhin unklar, da die Analysen nicht wie erwartet durchgeführt werden konnten.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8075
URN: urn:nbn:de:gbv:18-96219
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Oliveira-Ferrer, Leticia (PD Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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