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Titel: Calprotectin als Surrogatmarker der entzündlichen Aktivität chronisch entzündlicher Darmerkrankungen
Sonstige Titel: Calprotectin as a surrogate marker of inflammatory activity in inflammatory bowel disease
Sprache: Deutsch
Autor*in: Klüver, Ann Kristin
Schlagwörter: Fäkales Calprotectin; Chronisch entzündliche Darmerkrankung
GND-Schlagwörter: Colitis ulcerosa; Crohn-Krankheit; Biomarker
Erscheinungsdatum: 2018
Tag der mündlichen Prüfung: 2019-03-20
Zusammenfassung: 
Ziel dieser Arbeit war es, die Validität von Calprotectin als Surrogatmarker entzündlicher Aktivität bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zu überprüfen. Dafür wurde Calprotectin mit dem mukosalen Erkrankungszustand, gemessen an endoskopischen und histologischen Befunden, korreliert. Des Weiteren wurde Calprotectin mit den serologischen Markern CRP und Leukozyten als auch die serologischen Marker mit den Endoskopie- und Histologie-Befunden auf Korrelationen untersucht.
Wir konnten mit dieser Studie eine positive signifikante Korrelation von Calprotectin mit der kolorektalen Entzündungsaktivität nachweisen. Für CRP und Leukozyten bestand keine signifikante Korrelation.
Eine Limitation dieser Studie ist der retrospektive Charakter, der mitunter die Vergleichbarkeit der Parameter erschwerte.
Diese Arbeit unterstreicht, dass Calprotectin aufgrund seiner positiven Eigenschaften ein hilfreiches Mittel in der Diagnostik chronisch entzündlicher Darmerkrankungen darstellt.
In der Zusammenschau der Ergebnisse und der aktuellen Studienlage etabliert sich die nicht-invasive Calprotectin-Bestimmung im Stuhl als Ergänzung der Endoskopie in der Diagnostik und Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen.

Goal of this study was to verify the validation of Calprotectin as a surrogate marker of inflammatory activity in inflammatory bowel disease. Therefore a correlation between Calprotectin and the mucosal disease activity, as measured by endoscopic and histologic findings, was performed. In addition correlations between Calprotectin and the serological markers CRP and Leukocytes were examined as well as between the serological markers and the endoscopic and histologic findings.
With this study we could demonstrate a positive, significant correlation between Calprotectin and the colorectal inflammatory activity. For CRP and Leucocytes there was no significant correlation.
A limitation of this study was its retrospective character, which led to difficulties when comparing the parameters.
This work underlines, that Calprotectin is due to its positive characteristics a useful tool in the diagnostic of inflammatory bowel disease. In accordance with the present state of scientific knowledge, this study endorses the non-invasive faecal examination of Calprotectin as an addition to the endoscopy in the diagnostic and therapy of inflammatory bowel disease.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8228
URN: urn:nbn:de:gbv:18-98263
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Pace, Andrea (PD Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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