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Titel: Alzheimer disease and blood plasma lipids (Big cohort study)
Sonstige Titel: Alzheimer Krankheit und Blutplasma Lipide (Große Kohortenstudie)
Sprache: Englisch
Autor*in: Popovich, Sergej
Schlagwörter: Alzheimer's disease; Lipids; Apolipoprotein E; Cohort; HDL; Gender
GND-Schlagwörter: Alzheimerkrankheit; Lipide; Apolipoprotein E; Kohorte; High-density-Lipoproteine; Geschlecht
Erscheinungsdatum: 2019
Tag der mündlichen Prüfung: 2019-08-15
Zusammenfassung: 
In this study plasma lipids were investigated in association with Alzheimer disease. Analysis of total 350 age matched probands shows that AD was twice more common in females as well as ApoE4 allele was more frequent in females as compared to males. Elevated plasma concentrations of LDL, HDL and ApoAI were clearly associated with AD diagnosis and female gender. These results suggest that changes in metabolic conditions, reflected by ApoAI and HDL levels, may be important in AD development and progression. Association of high LDL cholesterol with AD might indicate that cholesterol lowering drugs could help to decrease the risk of AD. Limitations of the current study were the relative small number of ApoE4 homozygotes and the limited sample number for HDL subtype analysis. In future, the quantitative analysis of HDL2 versus HDL3 may help to explain the differences in cholesterol levels observed in individuals without and with AD.

In dieser Studie wurden Plasma-Lipide im Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit untersucht. Die Analyse der insgesamt 350 altersentsprechenden Probanden zeigt, dass AD bei Frauen doppelt so häufig war wie bei Männern, und dass das ApoE4-Allel bei Frauen häufiger war als bei Männern. Erhöhte Plasmakonzentrationen von LDL, HDL und ApoAI waren eindeutig mit der AD-Diagnose und dem weiblichen Geschlecht assoziiert. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Änderungen der Stoffwechselbedingungen, die sich in den ApoAI- und HDL-Spiegeln widerspiegeln, für die AD-Entwicklung und -Progression wichtig sein können. Die Assoziation von hohem LDL-Cholesterin mit AD könnte darauf hindeuten, dass cholesterinsenkende Medikamente dazu beitragen könnten, das AD-Risiko zu senken. Einschränkungen der aktuellen Studie waren die relativ geringe Anzahl von ApoE4-Homozygoten und die begrenzte Probenzahl für die HDL-Subtyp-Analyse. In Zukunft könnte die quantitative Analyse von HDL2 gegenüber HDL3 helfen, die Unterschiede in den Cholesterinspiegeln zu erklären, die bei Personen ohne und mit AD beobachtet werden.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8342
URN: urn:nbn:de:gbv:18-99731
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Heeren, Jörg (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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