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Titel: Prognostische Bedeutung der postinterventionellen Vena contracta Fläche nach Mitraclip-Implantation bei Herzinsuffizienzpatienten mit einer funktionellen Mitralklappeninsuffizienz
Sprache: mehrsprachig
Autor*in: Alessandrini, Hannes
GND-Schlagwörter: Herzinsuffizienz; Mitraclip; Mitralklappeninsuffizienz; Vena contracta Fläche
Erscheinungsdatum: 2020
Tag der mündlichen Prüfung: 2020-04-29
Zusammenfassung: 
Die perkutane Mitralklappentherapie mittels Mitraclipdevice stellt eine sichere und effektive Behandlungsmodalität bei Patienten mit funktioneller Mitralinsuffizienz dar und hat das Spektrum der Therapieoptionen entscheidend verändert. Die Objektivierung prä-und postinterventioneller Prädiktoren kann die Identifikation geeigneter Patienten erleichtern und das Outcome entsprechend verbessern. Das Ziel der retrospektiven Studie war es, klinische und echokardiographische Prädiktoren vor und perinterventionell bzw. nach MC-Intervention zu identifizieren, welche einen Einfluss auf das Outcome haben.
Bei insgesamt 97 Patienten konnten das Alter als unabhängiger signifikanter Outcomeprädiktor (p<0.05), die Niereninsuffizienz und die postinterventionelle 3D-VCA (pVCA) als hochsignifikante (p<0.001) unabhängige Outcomeprädiktoren objektiviert werden. Im Weiteren zeigten Patienten ab einer pVCA ≥ 25 mm² ein deutlich schlechteres Outcome im Vergleich zu Patienten mit einer pVCA < 25 mm².
Schlussfolgernd kann festgehalten werden, dass durch die Bestimmung der pVCA bereits im Hybridlabor ein potentieller Outcomeprädiktor zur Verfügung steht. Aus diesem Grund kann durch die Erhebung der pVCA bereits frühzeitig die Entscheidung zur Implantation eines zusätzlichen MCD erleichtert werden.

The percutaneous mitral-valve-therapy via the mitral-clip device constitutes a safe and effective modality of treatment for patients with mitral valve insufficiency and has significantly broadened the spectrum of treatment options. By objectifying pre- and post-interventional predictors, the identification of suitable patients is facilitated, and the outcome improved. The aim of the retrospective study was to identify clinical and echocardiographic predictors, pre-and peri-interventional or rather, after MC- intervention, which have a significant effect on the outcome.
Significant outcome predictors could be identified in 97 patients, with age being objectified as an independent outcome predictor (p<0.05), renal insufficiency and post-interventional 3D-VCA (pVCA) as highly significant (p<0.001) independent outcome predictors. Moreover, patients around a pVCA ≥ 25 mm² showed a substantially poorer outcome compared to patients with a pVCA< 25 mm². Conclusively it can be said that by determining the pVCA, a significant outcome predictor is already available in the hybrid laboratory. Subsequently the use of pVCA can facilitate deciding to Implant an additional MCD at an early stage.
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8378
URN: urn:nbn:de:gbv:18-104133
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Metzner, Andreas (PD Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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