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Titel: Die Entwicklung des Handels- und Finanzplatzes Hamburg während der Gründerzeit von 1848 bis 1873
Sonstige Titel: The development of Hamburg (Germany) as a trade and financial centre in 1848 to 1873, during its economic take-off
Sprache: Deutsch
Autor*in: Konau, Boris Arthur Heinz
Schlagwörter: 19. Jahrhundert; Geschichte Hamburgs; Hamburger Verfassungsreform; Globalisation; Hamburger Stadtentwicklung; Hamburger Hafen; Economy of Hamburg; History of Hamburg; Port of Hamburg; 19th Century; Globalization
GND-Schlagwörter: Wirtschaftsgeschichte; Hamburg; Schifffahrt; Hafen; Finanzplatz; Neuzeit; Internationalisierung; Norddeutschland
Erscheinungsdatum: 2020
Tag der mündlichen Prüfung: 2019-06-03
Zusammenfassung: 
Als größte Hafenmetropole des Deutschen Bundes konnte die Freie und Hansestadt Hamburg, u. a. aufgrund ihrer geoökonomischen Stellung im internationalen Handelsverkehr und der von ihr verfolgten liberalen Wirtschaftspolitik sehr von dem ab den späten 1840er-Jahren einsetzenden ökonomischen Take-Off im Zuge der Industriellen Revolution profitieren. Diese konjunkturelle Aufschwungsphase, in der sich allein der Wert der Warenimporte in die Elbmetropole zwischen den Jahren 1848 und 1873 von rund 245 Millionen auf insgesamt etwa 1.350 Millionen Mark Banco mehr als verfünffachen konnten, wird in der deutschen Geschichtswissenschaft im Allgemeinen als Beginn der Gründerzeit definiert. Doch auch während dieser Ära des bis dahin beispiellosen ökonomischen Expansionsprozesses verlief der konjunkturelle Wachstumstrend in Hamburg keineswegs linear. So hatten sowohl politische als auch ökonomische Ereignisse wie u. a. der Krimkrieg ab dem Jahre 1853, die Wirtschaftskrise von 1857, der US-Amerikanische Bürgerkrieg ab dem Jahre 1861, der Deutsch-Dänische Krieg von 1864, der Deutsche Krieg von 1866 sowie der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 erheblichen Einfluss auf die Unternehmensstruktur und die Wirtschaftspolitik dieses Stadtstaates. Mit der Eingliederung in den Norddeutschen Bund im Jahre 1867 und in das Deutsche Kaiserreich im Jahre 1871 endete dann die politische sowie wirtschaftliche Souveränität Hamburgs. Arbeiten zu Teilbereichen dieses Themengebietes sind bereits während der 1970er- bzw. 1980er-Jahre u. a. von Gerhard Ahrens, Hans Rosenberg sowie Manfred Pohl verfasst worden. Daher soll bei diesem Dissertationsprojekt vermehrt die Position Hamburgs im zunehmend globaler werdenden Handels- und Kapitalverkehr jener Epoche erörtert werden. Dabei gilt es u. a. auf folgende Fragestellungen entsprechend einzugehen.

• Welchen Einfluss hatten die o. g. Ereignisse auf den Handelsplatz Hamburg?
• Wie reagierte die Hamburger Regierung auf diese Herausforderungen?
• Welche wirtschaftspolitischen Interessen verfolgte das Hamburger Bürgertum?
• Welche Bedeutung hatte Hamburg als internationaler Handels- und Finanzplatz für den globalen Welthandel?
• Wie passten sich die Hamburger Handels- und Finanzunternehmen den Anfor-derungen des stark anwachsen den Welthandels an?
URL: https://ediss.sub.uni-hamburg.de/handle/ediss/8412
URN: urn:nbn:de:gbv:18-105058
Dokumenttyp: Dissertation
Betreuer*in: Kopitzsch, Franklin (Prof. Dr.)
Enthalten in den Sammlungen:Elektronische Dissertationen und Habilitationen

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